Gestrandet in der Atacama

Gestrandet in der Atacama
Gestrandet in der Atacama
Gestrandet in der Atacama

Dann also auch wir

Seit Anfang August 2019 sind wir in Südamerika unterwegs, aber seit Mitte März 2020 sitzen wir in Chile aufgrund des leider sehr berühmten COVID-19 Viruses fest. Den Namen Corona kannten wir nur von ein Biersorte mit gleichem Namen. Zuerst noch alles Hysterie in Europa dachten wir initial – Pustekuchen, denkste – wir haben ebenfalls die vollen Auswirkung wie auf dem Rest der Welt.

Wir wollen nicht gerettet werden

Trotz aktueller Medienpräsenz. „Wir sind keine Stars – holt uns nicht hier heraus!„. Wir finden die aufwendigen und kostspieligen Rückholaktionen toll, sind aber überhaupt nichts für uns. Wir lassen unser Reisegefährt nicht zurück. Und was sollen wir in einem überfüllten Europa? Reisen geht sowieso nicht. Dann mal lieber abwarten, zig tausend Fotos sichten. Endlich die längst überfälligen Videos für unseren YouTube-Kanal schneiden und hochladen. Achja, es sind 4 neue Kalender diese Woche in den Handel gekommen (Pantanal, Patagonien, Vulkane, Surreale Landschaften) – ein schöner Nebeneffekt wenn sich etwas Zeit ergibt.

Wo sind wir aktuell

Wir haben im Norden von Chile nach einem Kurztrip nach Bolivien unser Lager in der Atacama Wüste aufgeschlagen. Einer der trockensten Gegenden der Welt. Tagsüber hat es leicht 25°C und Nachts geht es mittlerweile schon mal 5°C runter. Es geht uns relativ gut und wir müssen den Kopf nicht in den Sand stecken. Abwarten und Kaffee trinken. Ja, aber leicht Lagerkoller trotz relativ viel Freiraum haben wir trotzdem ab und zu. #StayOutdoor anstatt #StayHome ist unsere Devise, und in der Wüste ist das Ansteckungspotential relativ gering.

Einheimische reagieren unterschiedlich

Nur beim Einkaufen in der nahen Stadt San Pedro de Atacama nutzen wir die Mundmasken – ob es wirklich hilft wissen wir nicht. Die Touristenhochburg ist sowieso zur Geisterstadt mutiert. Viele geben den Touristen die schuld, obwohl nachweislich die eigenen Leute speziell an der Misere sicherlich den größten Teil hierzu beigetragen haben. Im Süden von Chile scheint es besonders schlimm zu sein. Viele verstehen überhaupt nicht warum wir nicht weiter ziehen gelassen werden. Eine einheimische Deutsche Auswanderung hat uns sogar angeboten auf ihrem Grundstück campieren zu können.

Zeitungsartikel im KURIER

Unsere aktuelle Lage ist mittlerweile auch in der österreichischen Zeitung KURIER in der Rubrik „E-Mail aus“ vom 14.4.2020 dokumentiert.

Artikel im Kurier

Link zum Artikel im KURIER:
https://kurier.at/chronik/welt/gestrandet-in-der-atacama-wir-wollen-nicht-gerettet-werden/400812029

Reportage im ZDF

Am 22.4.2020 um 22:15 wird/hat der ZDF eine Reportage über uns im „Auslandsjournal“ ausgestrahlt – Thema: Gestrandet im Paradies. Ist dann auch in der Mediathek und in Youtube unter „ZDFheute“ länger zu sehen.

Reportage im ZDF

Anbei Links vom ZDF-Beitrag:
https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/die-sendung-vom-22-april-2020-100.html

https://youtu.be/8zR3fa8PvqU

Seit heute ist auch eine längere Version in der Mediathek. Unser Bericht ist dort in 2 Teilen ersichtlich.

https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/200422-coronavirus-globales-tagebuch-3-100.html

Youtube

Auftritt im ORF bei Barbara Karlich Show

Zum Thema Hochzeit, Kinder, Karriere – das biedere Leben interessiert mich nicht hatten wir einen Gastauftritt letztes Jahr am 31.5.2019 im ORF in der Barbara Karlich Show. Damals hatten uns schon die Leute bewundert was wir uns trauen mit unserer geplanten Reise nach Südamerika. Es gehört nicht Mut sondern nur ausreichend Vorstellungskraft für solch eine Reise. Wir hatten gute Jobs, allerdings leider nicht ausreichend gut bezahlt, nette Wohnung, sind seit ewigen Zeiten (heuer 30 Jahre) glücklich verheiratet, haben eine erwachsene wundervolle Tochter. Nur eines hatten wir nicht ausreichend – Zeit zum Reisen. Für uns hatte 2019 die jetzige Reise initial viel gemeinsam mit unserer Reise entlang Seidenstrasse bis in die Mongolei in 2015 (siehe auch unser Buch Silkroad Experience). Auf einen globalen Infarkt kann nicht vorab planen, wir sind trotzdem relativ krisensicher ausgerüstet und sind sehr autark (siehe Reisemobil).

Positiv denken

Wir sehen es positiv. Irgendwann werden die Grenzen wieder offen sein. Auch wenn die Luft hier in der Atacama auf 2400m etwas dünn ist. Wir sind froh wieder rechtzeitig aus Bolivien mit Höhen zwischen 4000-5000m gekommen zu sein. Richtige Menschenfreunde sind viele Länder sowieso nicht, und in Krisenzeiten schon gar nicht. Wir haben nicht wirklich spürbare Ausgangskontrollen und können uns relativ frei bewegen. In vielen Ländern schon und sogar mit freien Schießbefehl.

Unterstützung für Overlander und immer noch Reisende wie wir

Folgende Internetlinks haben wir gesammelt und verfolgen wie manche andere wie die aktuelle Lage hierzu in Ländern weltweit, bzw. wo man als noch Reisender Unterstützung bekommt.

Safe Haven“: Hilfeseite für gestrandete Weltenbummler
https://facilmap.org/overlandspheresafehaven

Wichtige Info für Overlander in Argentinien:
Christian Metzke nimmt gerne Leute bei sich auf seinem Grundstück in Cordoba auf.
https://www.almagaucho.com

Kompakte Infos für Overlander vom Explorer-Magazin
https://explorer-magazin.com/news/corona-virus-reiseinfo-overlander/

Aktuelle Lage und Grenzen speziell in Südamerika
https://www.hajosiewer.de/corona-erkrankungen-covid-19-in-suedamerika/

Generell aktuell Infos und gegebenenfalls Unterstützung übers Deutsche Auswärtige Amt
https://www.auswaertiges-amt.de/de

Wie geht es weiter?

Wann es weitergeht wissen wir auch nicht. Wir wollen nach Peru, was aktuell Ende April geöffnet werden soll. Änderungen natürlich jederzeit möglich. Außerdem muss uns zuerst einmal Chile aus dem Land lassen – hier ist der Stand „bis auf weiteres geschlossen“.

Fazit:

Das COVID-19 ist somit für uns ein negativer Reisevirus der unserer Bestimmung des Reisens entgegenwirkt.

Allseits Gesundheit!

Eure Kurzzeitnomaden

Bereits ein halbes Jahr in Südamerika

Lang, lang, lang ist es her das wir KURZZEITNOMADEN etwas auf dieser Homepage upgedatet haben. Seit der Ausschiffung in Montevideo Ende August ist viel passiert. Aber leider hatten wir keine Zeit überall dies upzudaten.

Wo gibt es regelmäßige Updates was los ist?

Unsere Follower auf Instagram, Facebook und Twitter sind hier leicht bevorteilt, da wir immer wieder kurze Nachrichten senden was gerade läuft. Auf Youtube sind wir aktuell auch nicht mehr ganz aktuell. Die Episode 11 „EPECUEN – Lost City“ ist gerade mal online gegangen, obwohl wir mittlerweile vor 4 Monaten dort waren. Aber dranbleiben und abonnieren wird belohnt – versprochen! In den nächsten Episoden bringen wir euch Patagonien näher, und nicht nur die Touri-Hotspots die jeder kennt 😉

Was ist in den letzten 6 Monaten alles passiert?

Aber warum denken sich einige passiert nichts hier auf der Homepage? Es passiert sehr viel, allerdings geht viel Zeit für das Reisen selbst drauf. Wir waren nach Ankunft in Uruguay. Danach ging es nach Norden nach Brasilien, wo wir 3 Tage unser Auto am Floss ins Pantanal verschifft haben und bei Jaguaren hautnah (< 5m – nicht übertrieben) waren sowie im tropischen Bach schnorcheln. Zahlreiche Wasserfälle durften bei durchschnittlich 40°C zur Abkühlung auch nicht fehlen. Zurück in Argentinien sind wir von der Region Missiones in Iquazu bis Feuerland nach Ushuaia gefahren. Wir waren am südlichst möglich befahrbaren Punkt in Südamerika – auf Feuerland in Argentinien. Nein, natürlich nicht nur im sehr touristischen Ushuaia – das kann jeder. Wir haben weiters auch Süd-Chile bereist und waren Wandern zum südlichsten Punkt in Chile Festland.

Widrige Wetterumstände in Patagonien, oder falls das Wetter mal dann doch passt erlaubten einige mal Wanderungen im Schnitt bei 25km pro Tag. Klingende Namen wie Torres del Paine, Fitz Roy, sowie einige Gletscher (z.B. Perito Moreno, Lago Grey oder Ventisquero) laden uns förmlich ein diese zu besuchen. Aber auch uzählig nicht sehr bekannte aber nicht minderschöne Orte. Auch gab es hie und da mal kleinere Autopannen, welche dann allerdings auch schon sehr kräftezehrend sind.

Die Sache mit dem patagonischen Sommer

Die Tage wo wir mal gemütlich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen draußen sitzen und gemütlich Kaffee trinken können wir nach fast 4 Monaten Patagonien an zwei Händen abzählen.

Wir hatten in Patagonien in Argentinien meist Sonne aber dafür starken Wind, dafür in Chile viel Regen und kaum Wind. Und ja, wir haben aktuell Hochsommer, nur das merkt man anfangs eigentlich nur daran, dass Einheimische in kurzen Shorts und T-Shirts herum laufen bzw. in den Seen baden gehen, während wir fast mit Winterklamotten herum laufen.

Ja, und da wäre die Sache mit dem Internet. Das ist hier meist genauso Mangelware wie gutes Wetter. Aber wir sind nicht in der Generation Internet geboren und kommen meist auch so gut zurecht. Wie das Wetter wir bzw auch wo es besser ist wird hier allerdings dann schon essentiell dies zu wissen.

Nette Bekanntschaften und VAN-Lifer auf Kurzurlaub

Was schön ist das wir doch hie und da mal nette Leute treffen die ähnlich wie wir reisen. Besonders Feste wie Weihnachten tun weh nicht mit seinen Liebsten gemeinsam verbringen zu können. Umso schöner war ein spontanes Beisamensein mit Alexandra und Stefan aus Süd-Deutschland sowie Franzin und Peter aus Holland auf einem Campingplatz in Trevelin (Argentinien). Aber auch zweisam am Strand bei Lagerfeuer das neue Jahr begrüßen passte gut für uns. Aber auch viele andere nette Begegnungen.

Natürlich gibt es auch viele Urlauber mit gemieteten Fahrzeug wo manche Van-Life für 2 Wochen im Minibus testen. Aber mal ehrlich, wenn was nicht passt, sei es Wetter oder das sonst etwas fehlt – nach den 2 Wochen Urlaub ist man wieder zurück im trauten Heim in z.B. Deutschland und hat wieder all seinen gewohnten Komfort. Wir haben kein rollendes Klo mit Heizung und müssen auskommen mit dem was wir haben, und sind viel im Freien auch wenn das Wetter nicht entsprechend ist.

Der offizielle Beginn der Panamericana

Für uns geht es nach dem Besuch von Hito Cero auf der Insel Chiloe – dem Start der Panamericana – weiter in Richtung Norden. Wir haben bösartige schwarz-orange Bremsen im Seengebiet von Chile überstanden.

Zahlreiche Vulkane und Seen

Und haben den Vulkan Osorno zweimal besucht. Einmal um den Anblick zu genießen und ein zweites Mal ein Geldbörse zu suchen . Ob diese verloren oder gestohlen worden ist wissen wir nicht genau. Wir besuchen noch den Vulkan Casablance bevor zurück nach Argentinien nach Bariloche fahren und zahlreiche Nationalparks rundum besuchen. Auch hier warten zahlreiche schöne Seen, beeindruckende Vulkane wie Tronador oder Lanin. Auch heiße Thermen werde von uns öfters besucht. Diese sind aber natürlich und nicht steril wie in unserem heimischen Breiten.

Politisch unruhige Zonen meiden wir

Wir wollen Santiago de Chile mit seinen Unruhen großräumig umfahren, und werden erst wieder in der Atacama nach Chile fahren.

Wir haben aktuell jetzt Patagonien verlassen und sind in Richtung wärmeren Norden und werden die nächste Zeit Nationalparks irgendwo in der Pampa besuchen.

Wir merken zwar das Länder wie Argentinien, Chile oder Bolivien aktuell politisch sehr instabil sind, aber wir versuchen die Konfliktregionen bzw dann ggf. ganze Länder wie Bolivien einfach auszulassen – mal sehen.

Wie geht es weiter?

Wir hoffen in Zukunft etwas mehr Zeit zu haben aktuell auch hier zu berichten. Falls ihr mitverfolgen wollt wo wir aktuell sind bitte aber uns auch auf Instagram, Facebook oder Twitter bzw. auch Youtube folgen.

Es ist auch unsererseits geplant einige Bilder bzw neue Kalender in Umlauf zu bringen (ähnlich wie z.B. unser MAROKKO-Kalender). Wir können euch jetzt schon versprechen – WOW! Da sind echt Hammerbilder dabei! Per Newsletter werdet ihr automatisch informiert wenn es soweit ist bzw. sobald diese erhältlich sind.

Wir wünschen Euch Alles Gute für 2020

und bleibt neugierig auf die Welt

bzw auf uns KURZZEITNOMADEN 😉

Besichtigung von Montevideo und Ausschiffungsmarathon

Erkunden einer schöner Stadt allerdings länger als gedacht

Wir sind am 9.8.2019 in Montevideo gelandet. Unser Fahrzeug ist zu diesem Zeitpunkt zwar auch bereits in Südamerika allerdings erst im Norden von Brasilien, und wird noch eine ganze Weile benötigen wie sich später herausstellt.

Wir sind im Winter gelandet, da auf der Südhalbkugel und das spüren wir auch. So kalt wie diesen Winter war es hier in Montevideo schon lange nicht. Zwar nicht kälter als 5°C allerdings mit windigen Grüßen aus Patagonien. Auch die Sonne bewegt sich um die Mittagszeit immer Norden anstatt wie von uns gewohnt im Süden. Klingt logisch ist aber trotzdem ungewohnt für uns.

Wir besichtigen alles was Sehenswert in Montevideo, wie Plaza Independia, Mercade del Porto, Leuchtturm, Strandpromenade, schöne Gärten und natürlich das berühmte Montevideo Schild. Die Kälte treibt uns immer wieder in die wenigen Shopping Malls. Wir laufen fast täglich Halb-Marathon Strecken über teils sehr schlechte Bürgersteige, welche von den Baumwurzeln bedingt zu Offroad-Strecken mutiert sind. Auch die zahlreichen Hundekothäufen lassen einem Slalom gleich immer wieder zu eher nicht harmonischen Dahinschlendern verleiteten.

Wir sehen voller Entzücken alte Autos wie VW Käfer und VW Bulli die uns an unsere Kindheit erinnern – Mann ist das lang her. Aber auch alte US-Boliden aus den 50zigern und 60zigern zeigen sich auf manch Straßenecken immer wieder. Die alten Häuser versprühern eher weniger Scharm und sind eher stark renovierungsbedürftig. Viel interessanter sind hingegen die zahlreichen Graffiti, welche auch auf z.B. aktuelle Probleme der Indio-Bevölkerung hinweisen.

Wir besorgen uns eine SIM-Karte und sind unterwegs autark. Immer wieder sehen wir auf Seiten wie www.marinetraffic.com oder www.vesselfinder.com nach wo das Cargo-RoRo-Schiff Grande Argentina mit unserem treuen Reisegefährt „Brummi“ bleibt, doch vergebens. Endlich schon in der Nähe von Montevideo fährt es vorbei nach Zarate, einem Ort am Fluss in Argentinien. Dann endlich am 24.8. kurz nach Mitternacht in Montevideo angekommen – Pustekuchen, es ist Wochenende. So beginnt an Michael‘s Geburtstag am 26.8.2019 der Ausschiffungsmarathon.

Durchhaltevermögen beim DIY-Ausschiffen ist gefragt

Das Ausschiffen hat dank Anleitung von unserer Argentur für die Verschiffung www.caravanshippers.com sehr gut funktioniert. Wir hätten auch www.seabridge.com nehmen können (preislich ungefähr gleich). Die Betreuung telefonisch, in Hamburg beim Verschiffen oder auch nachher in Montevideo per Email (Whatsapp gäbe es auch) war seitens Herrn Hansen und Herrn Gomes von Caranshippers erstklassig, und wir haben es nicht bereut für uns die richtige Wahl getroffen zu haben. Es ist nämlich eine Zeitverschiebung von 5 Stunden in Vergleich zu Deutschland etc. und da ist es schön das einem schnell geholfen wird falls notwendig.

Nur das eines hierbei klar ist. Der Fahrzeughalter ist bei der Do-It-Yourself-Ausschiffung gefordert hier in Montevideo alle Wege selbst zu erledigen. Mit ausreichend Spanisch Kenntnissen ist dies sicherlich leichter. Wir haben es auch ohne geschafft. Wie genau, nun dies wird nachfolgend kurz erklärt. Nicht weil die Erklärung von Caravanshippers nicht prinzipiell ausreichend war, aber es gibt vielleicht ein paar kleine Details welche hilfreich sein könnten, aus aktueller Sicht von August 2019.

Ablauf Überblick:

1. Certificado de Llegada
2. Bill of Loading und Stocknumber bei Grimaldi (KMA)
3. Zollformalitäten (Aduanas)
4. Bezahlung der Hafengebühren (APN)
5. Freigabe des Standortes (Aduanas)
6. Abholung des Fahrzeuges (Ricolmar bzw Tamer)
7. Registrierung und Abholung der Fahrerlaubnis (Busquebus)

Benötigte Dokumente:

– Reisepass (+ Kopie)
– Certificado de Llegada
– Bill of Loading (BOL)
– Autoversicherung* (+ Kopie)
– Führerschein (+ Kopie)
– Zulassungscheins des Fahrzeuges (+ Kopie)

* nicht vergessen die notwendige Autoversicherung vorab zu besorgen!!!

Autoversicherung

Wir haben keine gültige Autoversicherung in Österreich für Südamerika bekommen. Macht aber nichts wenn man weiß wo. Es gibt mehrere Online Anbieter (einfach per Google etc. auffindbar). Wir wollten aber sofort etwas in Händen haben und haben uns bei Mapfre schnell und um ca 330 Dollar eine besorgt (musste per Abitab in Cash eingezahlt werden). Dürfte anscheinend in Deutschland (über Allianz?) leichter sein, da schon dort abschließbar. Wie es in der Schweiz ist wissen wir nicht – ist aber ev. ähnlich wie in Deutschland schon möglich. Achtung: Es sind nicht alle Länder von allen Versicherungen abgedeckt. Einfach vergleichen was für einem passt und entsprechend auswählen – dürften preislich alle ziemlich gleich sein.

Adresse: Oficina seguros MAPFRE
Torre Mapfre, Juncal 1385, 11000 Montevideo, Departamento de Montevideo, Uruguay

Mapfre
MAPFRE

Certificado de Llegada

Erhältlich bei Ministerio del Interior Migraciones
Adresse: Misiones 1513 (e/ Cerrito y 25 de Mayo), 11000 Montevideo, Montevideo, Uruguay

Erledigung bereits möglich vor Ankunft des Schiffes !!!

Wir bekamen „sofort“ einen Termin (ohne langes Warten) und haben alles in ca. 15min erledigt. Ansonsten geht Voranmeldung nur über Internet: https://tramites.gub.uy/ampliados?id=4309

Benötigte Dokumente: Reisepass vom Fahrzeugbesitzer
Kosten: 234 Pesos

Ministerium

Bill of Loading und Stocknumber

Bezahlung der Gebühren bei Grimaldi -Agentur (KMA)

Adresse: 25 de mayo 713/901, Imperium Building, Montevideo
Öffungszeiten: 10:00 – 12:00h 14:00 – 17:30h

Benötigte Dokumente:Pass, Bill of Loading

Hinweis: wenn möglich vor der Abreise durch die Verschiffungsgesellschaft eine Kopie der Bill of Loading (BOL) zustellen lassen (ohne BOL kein Fahrzeug), ansonsten fallen zusätzlich ca. 67 Dollar Kosten für Ausdruck bei KMA an.

Bei Ausladung des Fahrzeuges bekommt man hier den Standort – die sogn. Stocknumber – mitgeteilt.

Kosten: ca. 649 Dollar (kann nach Fahrzeuggröße / Gewicht variieren)
Dauer: ca. 30 Minuten

KMA Grimaldi
KMA Grimaldi

Zollformalitäten

Bei Aduanas

Adresse: Rambla 25 de agosto de 1825, Montevideo

Beim Hafeneingang zum Buquebus befindet sich das große Gebäude der Aduana. Dort Seiteneingang nehmen, die Treppe hoch und rechts zu den Schaltern.

Benötigte Dokumente:
– Bill of Loading
– Stock-Nummer (von Grimaldi mitgeteilt)
– Kopie vom Reisepass
– Kopie vom Zulassungsscheins des Fahrzeuges
– Certificado de Llegada
– Kopie der Autoversicherung
– Kopie vom Führerschein
– Zoll-Formular (bekommt man bei der Aduana)
Dauer: ca. 3-4 Stunden (war bei uns so geht sicherlich schneller – hängt vom Bearbeiter wahrscheinlich ab)

Hilfestellung für das Ausfüllen des Zoll-Formulars:
APELLIDOS: Nachname
NOMBRES: Vorname
DOC. IDENTIDAD: Reisepassnummer
DOM. MONTEVIDEO: Adresse, wo man gerade wohnt (des Hotels)
TEL. CEL: Telefonnummer (des Hotels)
CORREO: Mail-Adresse
DEPOSITO: Bereich in dem das Auto steht (wurde uns durch KMA mitgeteilt – entweder Ricolmar oder Tamer)
MARCA/PLACA: Nummernschild
NR. STOCK: Stellplatz des Fahrzeugs (durch Grimaldi oder die Aduana)
CIUDANO: Nationalität
ADUANA/POS. SALIDA: vorgesehene Grenze an der Uruguay verlassen wird
FIRMA (Aclaracion): Unterschrift

Zoll
Aduana

Bezahlung der Hafengebühren

bei Administration Naional de Portes (ANP)
Adresse: Administración Nacional de Puertos, Rambla 25 de Agosto de 1825, Montevideo, Departamento Montevideo, Uruguay

Durch den Haupteingang bis zur Oficina Nummer 4 ganz hinten rechts und dann die Gebühr bei der Kassa (gleich daneben) bezahlen.

Kosten: ca. 21 Dollar pro Tonne
Dauer: ca. 15 Minuten
Benötigte Dokumente: Alle bisherigen

Anmerkung: Die haben sich bei uns anscheinend geirrt, denn wir haben nur die 21 Dollar bezahlt 😉

Freigabe des Standortes
Anschließend wieder zurück zu Aduanas, die Treppe hoch, jetzt nicht rechts gehen sondern geradeaus durch die Türe, dann rechts bis zum Büro Nr. 5. Dort wird das Fahrzeug „frei gegeben“. Dort bekommt ihr auch den Standort und eine weitere Nummer für die Freigabe des Fahrzeuges (braucht Buquebus). Bei uns war es RILCOMAR (kann aber auch Tamer sein).

APN
APN

Abholung des Fahrzeuges

War bei uns Ricolmar (kann aber auch Tamer sein)

Adresse: Im Hafen von Montevideo

Anmerkung:
Man kommt anscheinend nicht mehr so leicht auf das Hafengelände (finden wir prinzipiell gut so). Man muss Rilcomar (bzw. Tamer) anrufen und sagt (auf spanisch) das man Fahrzeug abholen möchte (unter Angabe von Namen und Passnummer). Die geben dies im System ein und erst dann kann mit einem tempöreren ausgeruckten Ausweis mit Foto (Office kurz vor Drehkreuz) auf das Gelände. Das einzige was auf dem Ausweis dank mangelnder Sprachkenntnisse stimmte war die Passnummer und das Foto ging aber final doch 😉

Tipp:
Am Weg dorthin sieht man den Anker des Deutschen Kriegsschiffes „Graf Spee“ welches hier im 2.ten Weltkrieg gesunken ist.

Das Gebäude von RILCOMAR befindet sich rechts gegenüber vom Buquebus. Dort wird das Auto freigegeben. Kurze Außenkontrolle und Dokument unterschreiben. Auf etwaige Schäden achten und alles ggf. notieren und fotografieren.

Hinweis:
Rilcomar hat uns gegenüber angemerkt das Schäden prinzipiel gegenüber der Reederei (also KMA Grimaldi) eingefordert werden müssten. War bei uns zum Glück nicht der Fall. Auch Schauerberichte von anderen Overlandern das Fahrzeuge aufgebrochen wurden etc. halten wir aktuell für eher sehr unwarscheinlich. Lief alles sehr korrekt ab mit Klebstreifen versiegelte Türen etc.

Benötigte Dokumente:alle bisherige Papiere, Reisepass, Fahrzeugschein
Dauer: ca. 45 Minuten (geht sicherlich normalerweise schneller – Mitarbeiter war beschäftigt)

Ricolmar
Ricolmar

Registrierung und Fahrerlaubnis

Bei Busquebus

Adresse: Am Hafengelände gegenüber Rilcomar

Dauer: ca. 30min

Nach der Entgegennahme des Fahrzeuges geht es wieder zurück (mit dem Fahrzeug) zum Buquebus. Einfach den Anweisungen des Beamten (ist bei Tür Aduane zu finden) folgen. Es wird der Fahrzeughalter und der geplante Grenzübergang registriert.

Wichtig:
Diese erhaltene Fahrerlaubnis auf keinen Fall verlieren. Beim Verlassen des Landes muss dieses Papier am Zoll abgegeben werden (ohne Papier kein Grenzübertritt).

Busquebus
Busquebus

Ziel nach ca. 7 Stunden Marathon erreicht

Anmerkung:
Diese Angaben sind nur für die Auslösung unseres Fahrzeuges, Ende August 2019, RoRo. Zeitlich, preislich und im Ablauf selbst kann sich da immer etwas ändern, aber da helfen Euch die spezialisierten Agenturen, wie z.B. Caravanshippers gerne weiter.

Hinweis:
Ein Video von unseren Erlebnissen in Montevideo folgt in Kürze auf Youtube 😉

Finale Anmerkung:
Es war Michael‘s schönstes Geburtstagsgeschenk genau zum 50ziger das Fahrzeug unversehrt endlich wieder zu haben und das unsere Reise jetzt endlich starten kann.

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Endlich Urlaub vor der großen Panamericana Reise

Klingt übetrieben? Na dann lest weiter!

Viele die wir kennen oder denen wir begegnen Schütteln entweder ihr Haupt oder beneiden uns wegen unseres nächsten großen Reiseabenteuer Panamericana.

Die letzten Monate waren allerdings für uns Kurzzeitnomaden, Christine und Michael, allerdings hart. Ja, wirklich sehr hart.

Angefangen hat es wieder einmal mit Idee vor ca. einem Jahr unser Reisefieber zu stillen und nicht nur kurze Auffrischungsimpfungen (sprich Urlaube) zu machen.

Unser Seidenstrasse Abenteuer 2015 liegt mittlerweile schon einige Zeit zurück und wir möchten große Reisen leben und nicht nur träumen davon. Vielmehr für uns ist Leben erst wirklich wenn wir reisen und nicht stereotypisch einem fremdbestimmten Muster folgen – in der Hinsicht sind wir sicherlich abnorm, also nicht der Norm entsprechend – und das ist gut so (zumindest für uns).

Angesichts dessen dass wir letztes Mal schon einige Erfahrung in Vorbereitung und Langzeitreise sammeln konnten sollte dies ja schon bei unserem neuem Projekt hilfreich sein. Aber das es diesmal etwas anders kam das konnten wir noch nicht so abschätzen.

Die Wohnungsauflösung

Der Plan

Unser Plan war eigentlich simpel. Die Wohnung etwas renovieren, unsere Gegenstände wie z.B. bestimmte Kleidung, Möbel und (ganz viele) Reiseandenken in einem Lagerraum einlagern, Nachmieter finden und fertig ist es.

Das Depotlager

Naja, die Wohnungsauflösung ging dann doch zwar alles innerhalb 3 Monate über die Bühne allerdings hatten wir soviel Krempel in den letzten 30 Jahren angesammelt, dass dies nicht so einfach war wie eingangs gedacht. Zum Vergleich in der Zeit wo Michael gerade mal 2 Mülltüten mit „altem Schrott“ schaffte, war Christine nicht ganz so wehmütig und hat 10 Mülltüten mit altem Gewand ausgemustert. Der Rest an Dingen von denen wir uns nicht trennen wollten oder konnten wandert in unzähligen Fahrten in einem Depotlager.

Die Renovierung – Teil 1

Dies war allerdings noch der leichte Teil. Denn danach mussten noch entsprechenden Ausmalarbeiten, Neuverlegung von Lamninatboden und anderen kleinen Ausbesserungsarbeiten, in die mittlerweile in die Jahre gekommene Wohnung vorgenommen werden. Dies war zwar anstrengend aber die Motivation bald alles geschafft zu haben trieb uns an.

Der Nachmieter

Jetzt waren wir endlich bereit und es galt es einen Nachmieter für unsere Mietwohnung zu finden. Michael stellt ein Inserat bei einer Onlineplatform hinein, und keine Minute später läutet das Telefon für mindestens 5 Stunden unaufhörlich. Ja, unsere Wohnung hat eine schöne Lage, schönen Ausblick, ist ruhig, sehr geräumig und noch günstig – verständlich also. Wir haben innerhalb einer Woche über 180 Interessenten. Wenn wir die Telefonummer nicht rausgenommen hätten wahrscheinlich noch mehr. Wir laden uns nur 12 Personen für Termine in einer Woche ein und werden initial gleich am ersten Tag mit einer netten Familie einig. Wir sagen allen anderen ab und machen 2 Tage später alles vertraglich fix. Ungefähr 1 Stunde nach Vertragsabschluss werden wir nochmals von dieser angerufen. Es täte ihnen furchtbar leid aber sie haben unverhofft ein Haus von der Oma überschrieben bekommen. Statt Trübsaal blasen muss Plan B her. Wir kontaktieren nochmals 3 der bereits ausgeladenen Interessenten und werden zum Glück für uns dann schnell einig. Unsere Nerven lagen aber kurz mal blank, da wir nur ein einmaliges Vorschlagsrecht hatten und sonst die ganze Wohnung räumen hätten mussten.

Der Elektrobefund

Nach großer Freude und nach langer Zeit endlich einmal einem erholsamen Wochenende ohne Renovierung kam dann der große Frust über einen völlig unerwarteten „negativen“ Elektrobefund. Nicht das etwas nicht so funktioniert wie es soll – wurde ja von Michael alles fachmännisch nochmal gecheckt. Nein, die Elektroleitungen sind früher unter Putz verlegt worden und das muss vor Wohnungsübergabe behoben werden. Bedeutet das alle Leitungen neu in Rohr verlegt werden müssen und wir in dieser Zeit nicht drin wohnen können. Wir sind fassungslos, fertig, wir können einfach nicht mehr. Aber hängen lassen ist nicht unser Ding und so geht es daran alles schnell zu organisieren und die 2,5 wöchige Stemm- und Verlegearbeit nimmt seinen Verlauf.

Die Renovierung – Teil 2

Wir machen uns ein erstes Bild und sind endgültig völlig am Boden zerstört. Jeder Raum bedarf einer neuerlichen Renovierung. Unser Nachmieter macht sich selbst ein Bild und wir einigen uns darauf die tapezierten Wände abzuspachteln und sein Maler übernimmt das Ausmalen. Klingt einfach aber es war für uns zwei weitere Woche die wahre Tortur mit etlichen Blasen an den Händen und sonstigen Wehwehchen.

Die Wohungsübergabe

Wir haben es tatsächlich geschafft. Nach 3 Monaten sind wir von der Wohnung frei und unser Nachmieter hat das „Vergnügnen“ Dinge so zu gestalten wie er möchte. Wir sind erst mal froh wie zwei Strassenköter unsere Wohnungslose Freiheit zu genießen und campieren in unseren Fahrzeug bis zur Abfahrt.

Kündigen der Arbeit

Auch diesmal bleibt uns nur eines – Arbeit kündigen, denn Freistellung gibt es nicht und ehrlich gesagt wollen wir vielleicht ja gar nicht mehr zurück in diesen Alltagstrott. Bis zu unserem letzten Arbeitstag werden wir aber noch richtig eingespannt. Mit Vorbereitung auf die Reise geht dies nicht wirklich gut zusammen. Kein Spanisch lernen oder Routenplanung etc. Aber wir möchten lieber Dinge abgeschlossen sehen.

Bürokratisches und Sonstiges

Natürlich sind wir noch gemeldet in Österreich aber halt woanders. Dies bedarf einiger Änderung bei Bank, Finanzamt, Versicherungen, etc. Auch neue Pässe benötigen wir. In der letzten Arbeitswoche kommen wir darauf dass uns wichtige Impfungen fehlen wie z.B. Gelbfieber oder andere welche aufgefrischt werden müssen. Ja, und unsere Flüge nach Montevideo waren ja auch noch zum Abstimmen mit der Ankunft unseres Autos in Uruguay.

Verschiffung unseres Autos

Die Argentur Caravan Shippers hat uns gut beraten und wir fixierten den 21.7.2019 für die Verschiffung unseres Autos von Hamburg nach Montevideo. Dies ist kein Fixtermin und Verspätungen oder Änderungen können vorkommen. Aber hey, wir sind ja jetzt flexibel – ein großer Vorteil. Am 17.7. ist es dann soweit. Wir haben alles notwenige im Auto verstaut. Wir treffen Herrn Gomes und unser Fahrzeug wir auf dem Hafengelände geparkt. Unser Cargo Schiff die „Grande Argentina“ ist zwar noch nicht hier, aber es gibt auch ein gewisses Zeitfenster einzuhalten für die Übergabe. Wir verabschieden uns ungern von unserem rollenden Zuhause und hoffen das wir dieses gut ein Monat später wieder unbeschadet in Montevideo in Empfang nehmen können.

Endlich Urlaub

Ja, jetzt kommt der Teil den wohl die wenigsten verstehen. Oft haben wir zum Abschied vor unserer Reise gehört: „Schönen Urlaub!“, „Na wie lang seid ihr denn in den Ferien?“. Wie bei unser letzten großen Reise scheint leider ein falsches Verständnis vorzuliegen was „Reisen“ zumindest nach unserer Definition bedeutet. Unser Körper brauchen Erholung und diese geben wir Ihnen – ist ja langsam auch schon mal Zeit. Schon die Anfahrt nach Hamburg zur Verschiffung und unseren Stopps bei Passau, Saale und Lüneburger Heide waren sehr schön. Aber nach Verschiffung mussten wir quasi als Backpacker schauen wie wir weiter zu schönen Orten kommen. Wir fuhren per Bahn nach St. Peter Ording an der Nordsee. Unbekanntes Terrain für uns und herrlich im doppelten Sinne. Ohne Auto, Zelt, etc. am Campingplatz zu schlafen brachte eine gewisse Vertrautheit zurück, auch wenn jetzt A-typisch dort in kleinem Appartement. WIr gehen fast täglich Halbmarathonstrecken oder fahren zwischen 40-60km mit dem Fahrrad. Wir spüren unser älter werden Knochen – aber das ist gut so – wir merken das wir leben.

Familienbesuche

Wir haben von unserer Tochter Isabellas ihrem Freund die Möglichkeiten seine Ur-Oma beim Geburtstag zu besuchen. Wir nehmen die Einladung nach Kiel dankbar an und genießen darüber hinaus 1 Woche „Oma Inge’s“ Gastfreundschaft. Wir lernen neben schönen Landschaften wie Laboe an der Ostsee auch ihre nette Großfamilie kennen. Ein Umstand der uns völlig unbekannt ist – sowohl „Groß“ als auch „Familie“, aber das ist eine andere Geschichte.

Danach geht’s zu Isabella’s ab in den Ruhrpot der auch schönen Seiten hat. Und die Hauptsache ist man verbringt noch die Zeit mit seinen Liebsten.

Der Abschied

Abschied nehmen ist nicht leicht. Egal ob wir von unseren Müttern und sicherlich schwerer von seinem Kind für lange unbestimmte Zeit. Wir fahren mit Isabella gemeinsam zum Fllughafen Frankfurt und am 8.8.2019 beginnt mit dem Flug nach Montevideo unser Abenteuer „Panamericana“.

Wie geht’s weiter ?

Wir sind bereits in Uruguay. Im nächsten Blog zeigen wir euch bald ein paar Eindrücke von Montevideo mit wertvollen Tipps – also stay tuned und abonniert unseren Newsletter damit ihr nichts verpasst 😉

P.S.: Auf Instagram, Facebook und Twitter gibt es von uns jetzt schon Bilder – auf Youtube hier mittlerweile auch das entsprechende Video in Episode 1 😉

Eure Kurzzeitnomaden

Unser Vortrag „Entlang der Seidenstrasse“ auf den „Van Days 2019“

Dieses Wochenende wird auf den VAN DAYS 2019 💯% Van-tastisch

Ein paar Eindrücke zu den Van Days 2018 findet ihr hier

Wir sind vom 24.5.-26.5.2019 am Grottenhof bei Leibnitz in der schönen Steiermark wo auch die Van Days 2019 stattfinden.

Wir Kurzzeitnomaden nehmen euch am Samstag den 25.5.2019 von 11:00-12:30 auf unserem Vortrag „Entlang der Seidenstraße“ mit.

Mehr Infos unter www.van-days.com.

Einen Trailer zur Einstimmung auf unseren Vortrag auf Youtube findet ihr hier

Wir freuen uns schon sehr auf ein paar Van-tastische Tage!😀

See you & have fun 🙂

Eure Kurzzeitnomaden

#kurzzeitnomaden #staywild2befree #vandaysaustria #van_days_reise_mobil_treffen #vandays2019 #seidenstrasse #silkroad #vortrag

Vorbereitungen zum Reiseabenteuer Panamericana

Vorbereitungen zum Reiseabenteuer Panamericana

Es ist bereits im Vollem Gange – unsere Vorbereitungen für unser nächstes großes Reiseabenteuer „Panamericana“.

Mitte Juli 2019 geht es endlich los mit Verschiffung des Fahrzeuges und wir fliegen dann nach Montevideo hinterher. Wir haben allerdings nur ein One-Way Ticket gebucht, denn wir „Kurzzeitnomaden“ heißen zwar Kurz mit Nachnamen aber die Zeit wie lange im Nomadenstil reisen ist diesmal eigentlich nur von finanziellen Mitteln bestimmt. Und da wir in 10 Jahren sicherlich mit normalen Arbeiten genauso wenig haben wie jetzt können wir beschlossen gleich loszuziehen 😉

Wir werden regelmäßig hier auf diesem Blog und Sozialmediakanälen wie Facebook, Instagram und Youtube berichten.

Stay tuned & schönes Fernweh

Eure Kurzzeitnomaden

…. diesmal sicherlich ein wenig länger weg 🙂

Kurzurlaub im Vanlifer-, Rentner- und Offroadparadies Marokko 2018/2019

Kurzurlaub im Vanlifer-, Rentner- und Offroadparadies Marokko 2018/2019

Der vielleicht etwas sarkastische Titel deutet schon auf die massive Zunahme Touristen meist älterer Generation speziell in der Winterzeit hinzielt. Dies finden wir aber keineswegs schlecht und ist für uns absolut nachvollziehbar.  Mildes Klima, schöne Landschaft und meist nette Leute. Wir würden selbst gerne in Marokko überwintern, wobei dies aufgrund aktueller Arbeit Situation bei uns (noch) nicht möglich ist. Viele Vanlifer haben dies bereits als Digitalnomaden geschafft. Und für Offroad Fans hat diese Land auch einiges zu bieten.

Zur Einstimmung hier der Trailer auf Youtube – wöchentlich ergänzt durch weitere VLOGs – siehe Playlist 🙂

Mittlereweile gibt es auch einen Kalender von uns mit den schönsten Bildern aus der Luft hier im Handel erhältlich.

Die größere Flut an Touristen bringt aber leider auch die lokale Polizei anscheinend dazu sich auf die lukrative Einnahmequelle offenbar finanziell potenter Leute sagen wir mal vorsichtig sich „etwas mehr“ zu fokussieren. So trifft es uns nach 2010, 2014 nun in 2018 das erste Mal und wir dürfen dafür gleich zweimal zahlen. Alles korrekt natürlich mit Ausdruck für unsere Missetat, an welchem sicherlich der marokkanische Diesel seine Schuld mit trägt, denn unser 12 Jahre alte Pickup beschleunigt in europäischen Breitengraden nicht so schnell wie die „Beweisfotos“ der Polizei dies darlegt. Jeweils längere Diskussionen waren zwecklos und wir versuchten den Unmut bald zu vergessen.

Auch „Wildcampen“ soll einem Vanlifer den wir unterwegs trafen seit November nicht mehr geduldet werden. Dank 4×4 Antrieb haben wir allerdings die Möglichkeit eher unzugängliche Plätze auszuloten und sind bis jetzt noch gut gefahren bzw. haben absolut störungsfrei  wild campen können.

Reiseverlauf:

Die Anreise:

Nach der langen Anreise mit Auto und Fähre (1 Tag von Wien – Genua, 2 Tage Fähre Genua – Tanger) sind wir gefühlt im Vorsommer angekommen und genießen das „mehr“ an Sonne. Auch das Solarpanel kann dank ausreichend Sonne bei Temperaturen zwischen 17-27°C nun wieder vernünftig arbeiten, obwohl die kalten Nächte von bis zu -5° nicht wirklich mehr einen Kühlschrank benötigen lassen.

Entlang der Atlantikküste:

Wir fahren zuerst der Altlantikküste in Richtung Süden nach Bousselham und dann weiter nach Essauoira. Wir beschließen dann aber das sehr touristische Marrakesch bewusst auszulassen.

Einsamkeit statt Städtetrubel:

Wir suchen diesmal die Ruhe und Einsamkeit und fahren über Agadir weiter ins Landesinnere nach Tardourant. Dies ist nur Zwischenstopp zu unserem eigentlichen Ziel und Ausgangspunkt Foum Zguid. Für die nächsten paar Tage geht unsere Wüstenfahrt über Mhamid und weiter bis Merzouga. Wir fahren mit teilweise knapp 30km Sicherheitsabstand zu Algerien alles Offroad, wobei aber meist Pisten den Weg zeigen. Diese benutzen wir meist auch aber halt nicht immer. Ab und an gibt es Militärkontrollposten, wobei eine vorher ausgefüllte sogenannte „Fiche“ hierbei hilfreich ist und Zeit spart. Wir queren wunderschöne Dünenlandschaften wie Erg Chegaga und Erg Quizina und weiter bis Erg Chebbi.

Silvesterfeier im Erg Chebbi

Bei Merzouga angekommen feiern wir mit den Leuten vom Camping und Hotel (www.deserthotel.com) wie schon in 2009 gemeinsam Silvester und es gibt wieder leckere Ziege im Lehmoffen geschmorrt. Die Trommeln der Berber und das Klingen der Schellen der Senegalesen klingt noch lange durch die Nacht in unseren Ohren. Und dies alles bei einem groß angelegten Feuer mit bis zu 7m hohen Stichflamen aus Palmenblättern.

Uns ist allerdings Erg Chebbi mittlerweilen zu sehr touristisch geworden. Es gibt auf dem gut 40km x 8km großen Sandgebiet anscheinend keinen einzigen Hügel oder Düne welche keine Reifenspuren mehr aufweist. Auch scheinen immer mehr Riads gebaut worden zu sein. Viele sind noch näher an den Dünen gebaut, wobei viele nahezu leer scheinen. Auch Zeltstädte in den Dünen scheinen permanent zu sein. Wir vermissen schon jetzt die einsamen Nächte in der Wüste, wo zum Glück keine Pauschaltouristen hinfahren.

Zurück in Richtung Fähre

Wir haben allerdings auch ein gewissen Zeitdruck die Fähre in Tanger zu erreichen. Kurzum ändern wir unsere Route anstatt über Zagora , Quarzatate und weiter über Marrakesch und Rabat über die etwas kürzere Route Meknes, Rabat und weiter nach Tanger geändert. In Meski, bei der sogenannten Blauen Quelle, treffen wir unsere mittlerweile alten Bekannten Abdullah („Alles Afrika“) und Mohamed. Wir sind erneut beeindruckt von der alten Stadtruine in Meski, und können gar nicht genug Fotos machen und filmen. Uns bzw. unseren Kameras geht sprichwörtlich der „Saft“ bzw. Energie aus.

Die Fahrt am nächsten Tag über den Anti-Atlas zieht sich. Der Atlas wäre zwar schneetechnisch auch möglich gewesen zu passieren ist aber noch länger. Wir werden nach 11h Stunden Fahrt bei einem Platz an der Küste knapp oberhalb von Rabat fündig – uns Nachtplatz ist nicht nur menschenleer sondern zum Glück auch fast windstill, obwohl es rundum stark windet.

Unser nächstes Ziel vor baldiger Abfahrt ist Assilah. Doch machen wir kurz am idyllischen Fischerort Larroche  an der Küste halt. Faszinierende weiß-blaue alte Häuser, leckeren Fisch zum Schnäppchenpreis  (ca. 3 EUR für Fischsuppe, Fischplatte mit Paella, sowie Brot mit 2 Getränken) runden unseren Urlaub perfekt ab. Am Abend in Assilah am Campingplatz bereiten wir schon alles für die Fährfahrt die nächsten 2 Tage vor und haben einmal zu unserem Erstaunen wirklich warme Duschen und Internet. Die wenigen Campingplätze zuvor die wir besucht haben hatten trotz Werbung hierfür oft leider beides nicht.

Rückfahrt nach Europa:

Die zwei Tage an Schiff waren sichtbare Erholung für uns bevor es wieder nach gut 1 Tag Autofahrt mit Übernachtung in Cremona nach Wien ging.

Fazit:

In Summe sind wir ca. 4500km mit dem Auto gefahren. Davon alleine ca. 2500km in Marokko (hiervon ca. 1000km Offroad). Zusätzlich die gut 4000km per Schiff zeigen an was in 2,5 Wochen „normalen Urlaub“ bei uns möglich ist. Dies bedeutet für uns nur Stress im positiven Sinne. Zu Hause sein – überhaupt in unserer Freizeit – wäre dann echter Stress für uns 😉

Bücher zu Reisen in Marokko:

Passend zu einer Reise nach Marokko, sei es zu Fuß, per Mietauto, per Offroad-Auto oder per Camper haben wir hier auf unserer Shopseite ein paar Bücher aufgelistet welche wir aus eigener Erfahrung empfehlen können.

Fiche „Gratis Download“:

Bei Polizeikontrollen wird der Reisende in Marokko gewöhnlich nicht angehalten. Lediglich auf den Offroad-Pisten im Grenzgebiet zu Algerien und auch auf den Verbindungsstrecken in der Westsahara werden Reisende kontrolliert.
In der Regel beschränken sich die Kontrollen auf die Überprüfung des Reisepasses.
Der Soldat oder Polizist muss die relevanten Daten in ein Buch eintragen, was je nach Fahrzeugaufkommen etwas Zeit kosten kann.
Schneller und einfacher geht es, wenn  man dem Kontrolleur einen Vordruck aushändigt, auf dem man bereits alle Daten erfasst hat. Unserer hat gleich 2 pro A4-Seite. Dies spart Platz und schont die Umwelt 🙂

Benötigst Du ebenfalls eine solche „Fiche“ dann kannst Du unser Fiche Beispiel Kurzzeitnomaden als PDF-Dokument downloaden. Aber Achtung , Du kannst dieses Formular nicht editieren.  Abonniere doch bitte einfach unseren Newsletter, und dann kannst Du dieses auch als editierbares DOCX-Dokument downloaden !

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Vorankündigung:

Es ist unsererseits geplant einen Film-Download von unseren schönsten Impressionen aus Marokko anzubieten. Newsletter abonnieren zahlt sich also in jedem Fall aus 😉

Wir sind halt #lieberkurzwegalsstaendigdaheim um möglichst #staywild2befree zu sein!

Eure Kurzzeitnomaden

 

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Abenteuer Seidenstrasse | Silkroad Experience | Trailer zu Buch, Vortrag und Film | 2019

Abenteuer Seidenstrasse | Silkroad Experience | Trailer zu Buch, Vortrag und Film | 2019

Ab sofort ist der Trailer zu unserem Buch, Vortrag und FilmSilkroad Experience“ -Abenteuer Seidenstrasse auf Youtube hier online.

Bücher

Das Buch als eBook und gedrucktes Buch sind bereits seit 5 Monaten im Handel erhältlich.

Buch gedruckt:

bei Amazon https://amzn.to/2O08CDU

eBook:

bei Amazon: https://amzn.to/2zn4KZu
bei Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID140020689.html

Unser Themenbezogener Kalender „Usbekistan – Seidenstrasse hautnah“ wurde diese Woche aus über 30.000 Kalendern  bei Calvendo-Verlag mitGOLDausgezeichnet.

Vortrag

Worauf viele schon gewartet haben wird jetzt endlich bald Realität. Wir dürfen Euch auf den kommenden Van-Days 2019 unseren HDAV-Vortrag von unserer einmaligen Reise entlang der Seidenstrasse am 25.5.2019 mit Live-Kommentaren präsentieren.

Die Van-Days sind ein super Event am Grottenhof bei Leibnitz im Süden Österreichs organisiert von Ali Deliri und Felix Rupitsch . Hier können Reiselustige Gleichgesinnte sich in urgemütlicher Atmosphäre austauschen, Vorträge von Weltenbummlern wie wir ansehen oder auch bei Outdoor-Ausrüstern und Umbaufirmen für Fahrzeuge informieren.

Wir würden gerne mehr Leuten von unsere Reise erzählen – vielleicht klappen ja noch andere Termine. Bei Interesse bitte einfach per Kontaktformular uns eine kurze Info zusenden. Wir haben dieses Jahr allerdings ein zeitliches Problem in Hinblick auf unsere geplante nächste größere Reise 😉

Film

Für all diejenigen die nicht auf die Van Days kommen können und falls sich in eurer näheren Umgebung kein Vortragstermin ergeben sollte jetzt die gute Nachricht zuletzt. Wir werden unseren Vortrag noch bis spätestens Mitte des Jahres den HDAV-Vortrag als downloadbaren Film anbieten. Näheres folgt noch.

Mondfinsternis + Blutmond | Total Moon Eclipse + Blood Moon | 2019

Totale Mondfinsternis + Blutmond | Total Moon Eclipse + Blood Moon | 2019

(English version – please see below ….)

Mondfinsternis

Eigentlich wollte Michael nicht früh um ca. 4 Uhr aufstehen, aber wenn „Mann“ schon mal munter ist warum dann nicht gleich raus und die Totale Mondfinsternis ablichten. Diesmal kommt noch das Spektakel mit dem sogenannten Blutmond dazu. Einziges Problem die verdammt kalte Morgenluft, welche dafür kristallklar ist.

Ein paar Eindrücke findet ihr hier auch in Youtube.

Und nicht vergessen, abonnieren, teilen, kommentieren und Daumen hoch 😉

Wusstet Ihr eigentlich das unsere Bilder auch zu kaufen sind?

Schaut doch einfach doch mal auf unser Shopseite vorbei (Link hier zu unserem Shop Luxpictormedia.com).

Hättet ihr auch gerne Präsentationen von euren Bildern?

Wir machen auch gerne für Euch Präsentationen von euren Bildern – maßgeschneidert sozusagen. Direkter Link zum Shop hier.

Braucht ihr nichts aber wollt ihr uns trotzdem unterstützen dann schaut bitte auf unserer Homepage hier vorbei.

Schönes Fernweh

Eure Kurzzeitnomaden

#staywild2befree

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English Version:
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Initially Michael didn‘t want to get up early at about 4 A.M. But however since he was awake he decided to take pictures about the total moon eclipse . This time it also turned during the eclipse to a so called blood moon. The only problem was the freezing cold temmperature during this morning, which was on the other side crystal clear.

Some impressions you can find here on Youtube.

And please don‘t forget to subscribe, share, comment and like our video.

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Yours,
Kurzzeitnomaden

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