Gestrandet in der Atacama

Gestrandet in der Atacama
Gestrandet in der Atacama
Gestrandet in der Atacama

Dann also auch wir

Seit Anfang August 2019 sind wir in Südamerika unterwegs, aber seit Mitte März 2020 sitzen wir in Chile aufgrund des leider sehr berühmten COVID-19 Viruses fest. Den Namen Corona kannten wir nur von ein Biersorte mit gleichem Namen. Zuerst noch alles Hysterie in Europa dachten wir initial – Pustekuchen, denkste – wir haben ebenfalls die vollen Auswirkung wie auf dem Rest der Welt.

Wir wollen nicht gerettet werden

Trotz aktueller Medienpräsenz. „Wir sind keine Stars – holt uns nicht hier heraus!„. Wir finden die aufwendigen und kostspieligen Rückholaktionen toll, sind aber überhaupt nichts für uns. Wir lassen unser Reisegefährt nicht zurück. Und was sollen wir in einem überfüllten Europa? Reisen geht sowieso nicht. Dann mal lieber abwarten, zig tausend Fotos sichten. Endlich die längst überfälligen Videos für unseren YouTube-Kanal schneiden und hochladen. Achja, es sind 4 neue Kalender diese Woche in den Handel gekommen (Pantanal, Patagonien, Vulkane, Surreale Landschaften) – ein schöner Nebeneffekt wenn sich etwas Zeit ergibt.

Wo sind wir aktuell

Wir haben im Norden von Chile nach einem Kurztrip nach Bolivien unser Lager in der Atacama Wüste aufgeschlagen. Einer der trockensten Gegenden der Welt. Tagsüber hat es leicht 25°C und Nachts geht es mittlerweile schon mal 5°C runter. Es geht uns relativ gut und wir müssen den Kopf nicht in den Sand stecken. Abwarten und Kaffee trinken. Ja, aber leicht Lagerkoller trotz relativ viel Freiraum haben wir trotzdem ab und zu. #StayOutdoor anstatt #StayHome ist unsere Devise, und in der Wüste ist das Ansteckungspotential relativ gering.

Einheimische reagieren unterschiedlich

Nur beim Einkaufen in der nahen Stadt San Pedro de Atacama nutzen wir die Mundmasken – ob es wirklich hilft wissen wir nicht. Die Touristenhochburg ist sowieso zur Geisterstadt mutiert. Viele geben den Touristen die schuld, obwohl nachweislich die eigenen Leute speziell an der Misere sicherlich den größten Teil hierzu beigetragen haben. Im Süden von Chile scheint es besonders schlimm zu sein. Viele verstehen überhaupt nicht warum wir nicht weiter ziehen gelassen werden. Eine einheimische Deutsche Auswanderung hat uns sogar angeboten auf ihrem Grundstück campieren zu können.

Zeitungsartikel im KURIER

Unsere aktuelle Lage ist mittlerweile auch in der österreichischen Zeitung KURIER in der Rubrik „E-Mail aus“ vom 14.4.2020 dokumentiert.

Artikel im Kurier

Link zum Artikel im KURIER:
https://kurier.at/chronik/welt/gestrandet-in-der-atacama-wir-wollen-nicht-gerettet-werden/400812029

Reportage im ZDF

Am 22.4.2020 um 22:15 wird/hat der ZDF eine Reportage über uns im „Auslandsjournal“ ausgestrahlt – Thema: Gestrandet im Paradies. Ist dann auch in der Mediathek und in Youtube unter „ZDFheute“ länger zu sehen.

Reportage im ZDF

Anbei Links vom ZDF-Beitrag:
https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/die-sendung-vom-22-april-2020-100.html

https://youtu.be/8zR3fa8PvqU

Seit heute ist auch eine längere Version in der Mediathek. Unser Bericht ist dort in 2 Teilen ersichtlich.

https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/200422-coronavirus-globales-tagebuch-3-100.html

Youtube

Auftritt im ORF bei Barbara Karlich Show

Zum Thema Hochzeit, Kinder, Karriere – das biedere Leben interessiert mich nicht hatten wir einen Gastauftritt letztes Jahr am 31.5.2019 im ORF in der Barbara Karlich Show. Damals hatten uns schon die Leute bewundert was wir uns trauen mit unserer geplanten Reise nach Südamerika. Es gehört nicht Mut sondern nur ausreichend Vorstellungskraft für solch eine Reise. Wir hatten gute Jobs, allerdings leider nicht ausreichend gut bezahlt, nette Wohnung, sind seit ewigen Zeiten (heuer 30 Jahre) glücklich verheiratet, haben eine erwachsene wundervolle Tochter. Nur eines hatten wir nicht ausreichend – Zeit zum Reisen. Für uns hatte 2019 die jetzige Reise initial viel gemeinsam mit unserer Reise entlang Seidenstrasse bis in die Mongolei in 2015 (siehe auch unser Buch Silkroad Experience). Auf einen globalen Infarkt kann nicht vorab planen, wir sind trotzdem relativ krisensicher ausgerüstet und sind sehr autark (siehe Reisemobil).

Positiv denken

Wir sehen es positiv. Irgendwann werden die Grenzen wieder offen sein. Auch wenn die Luft hier in der Atacama auf 2400m etwas dünn ist. Wir sind froh wieder rechtzeitig aus Bolivien mit Höhen zwischen 4000-5000m gekommen zu sein. Richtige Menschenfreunde sind viele Länder sowieso nicht, und in Krisenzeiten schon gar nicht. Wir haben nicht wirklich spürbare Ausgangskontrollen und können uns relativ frei bewegen. In vielen Ländern schon und sogar mit freien Schießbefehl.

Unterstützung für Overlander und immer noch Reisende wie wir

Folgende Internetlinks haben wir gesammelt und verfolgen wie manche andere wie die aktuelle Lage hierzu in Ländern weltweit, bzw. wo man als noch Reisender Unterstützung bekommt.

Safe Haven“: Hilfeseite für gestrandete Weltenbummler
https://facilmap.org/overlandspheresafehaven

Wichtige Info für Overlander in Argentinien:
Christian Metzke nimmt gerne Leute bei sich auf seinem Grundstück in Cordoba auf.
https://www.almagaucho.com

Kompakte Infos für Overlander vom Explorer-Magazin
https://explorer-magazin.com/news/corona-virus-reiseinfo-overlander/

Aktuelle Lage und Grenzen speziell in Südamerika
https://www.hajosiewer.de/corona-erkrankungen-covid-19-in-suedamerika/

Generell aktuell Infos und gegebenenfalls Unterstützung übers Deutsche Auswärtige Amt
https://www.auswaertiges-amt.de/de

Wie geht es weiter?

Wann es weitergeht wissen wir auch nicht. Wir wollen nach Peru, was aktuell Ende April geöffnet werden soll. Änderungen natürlich jederzeit möglich. Außerdem muss uns zuerst einmal Chile aus dem Land lassen – hier ist der Stand „bis auf weiteres geschlossen“.

Fazit:

Das COVID-19 ist somit für uns ein negativer Reisevirus der unserer Bestimmung des Reisens entgegenwirkt.

Allseits Gesundheit!

Eure Kurzzeitnomaden

Besichtigung von Montevideo und Ausschiffungsmarathon

Erkunden einer schöner Stadt allerdings länger als gedacht

Wir sind am 9.8.2019 in Montevideo gelandet. Unser Fahrzeug ist zu diesem Zeitpunkt zwar auch bereits in Südamerika allerdings erst im Norden von Brasilien, und wird noch eine ganze Weile benötigen wie sich später herausstellt.

Wir sind im Winter gelandet, da auf der Südhalbkugel und das spüren wir auch. So kalt wie diesen Winter war es hier in Montevideo schon lange nicht. Zwar nicht kälter als 5°C allerdings mit windigen Grüßen aus Patagonien. Auch die Sonne bewegt sich um die Mittagszeit immer Norden anstatt wie von uns gewohnt im Süden. Klingt logisch ist aber trotzdem ungewohnt für uns.

Wir besichtigen alles was Sehenswert in Montevideo, wie Plaza Independia, Mercade del Porto, Leuchtturm, Strandpromenade, schöne Gärten und natürlich das berühmte Montevideo Schild. Die Kälte treibt uns immer wieder in die wenigen Shopping Malls. Wir laufen fast täglich Halb-Marathon Strecken über teils sehr schlechte Bürgersteige, welche von den Baumwurzeln bedingt zu Offroad-Strecken mutiert sind. Auch die zahlreichen Hundekothäufen lassen einem Slalom gleich immer wieder zu eher nicht harmonischen Dahinschlendern verleiteten.

Wir sehen voller Entzücken alte Autos wie VW Käfer und VW Bulli die uns an unsere Kindheit erinnern – Mann ist das lang her. Aber auch alte US-Boliden aus den 50zigern und 60zigern zeigen sich auf manch Straßenecken immer wieder. Die alten Häuser versprühern eher weniger Scharm und sind eher stark renovierungsbedürftig. Viel interessanter sind hingegen die zahlreichen Graffiti, welche auch auf z.B. aktuelle Probleme der Indio-Bevölkerung hinweisen.

Wir besorgen uns eine SIM-Karte und sind unterwegs autark. Immer wieder sehen wir auf Seiten wie www.marinetraffic.com oder www.vesselfinder.com nach wo das Cargo-RoRo-Schiff Grande Argentina mit unserem treuen Reisegefährt „Brummi“ bleibt, doch vergebens. Endlich schon in der Nähe von Montevideo fährt es vorbei nach Zarate, einem Ort am Fluss in Argentinien. Dann endlich am 24.8. kurz nach Mitternacht in Montevideo angekommen – Pustekuchen, es ist Wochenende. So beginnt an Michael‘s Geburtstag am 26.8.2019 der Ausschiffungsmarathon.

Durchhaltevermögen beim DIY-Ausschiffen ist gefragt

Das Ausschiffen hat dank Anleitung von unserer Argentur für die Verschiffung www.caravanshippers.com sehr gut funktioniert. Wir hätten auch www.seabridge.com nehmen können (preislich ungefähr gleich). Die Betreuung telefonisch, in Hamburg beim Verschiffen oder auch nachher in Montevideo per Email (Whatsapp gäbe es auch) war seitens Herrn Hansen und Herrn Gomes von Caranshippers erstklassig, und wir haben es nicht bereut für uns die richtige Wahl getroffen zu haben. Es ist nämlich eine Zeitverschiebung von 5 Stunden in Vergleich zu Deutschland etc. und da ist es schön das einem schnell geholfen wird falls notwendig.

Nur das eines hierbei klar ist. Der Fahrzeughalter ist bei der Do-It-Yourself-Ausschiffung gefordert hier in Montevideo alle Wege selbst zu erledigen. Mit ausreichend Spanisch Kenntnissen ist dies sicherlich leichter. Wir haben es auch ohne geschafft. Wie genau, nun dies wird nachfolgend kurz erklärt. Nicht weil die Erklärung von Caravanshippers nicht prinzipiell ausreichend war, aber es gibt vielleicht ein paar kleine Details welche hilfreich sein könnten, aus aktueller Sicht von August 2019.

Ablauf Überblick:

1. Certificado de Llegada
2. Bill of Loading und Stocknumber bei Grimaldi (KMA)
3. Zollformalitäten (Aduanas)
4. Bezahlung der Hafengebühren (APN)
5. Freigabe des Standortes (Aduanas)
6. Abholung des Fahrzeuges (Ricolmar bzw Tamer)
7. Registrierung und Abholung der Fahrerlaubnis (Busquebus)

Benötigte Dokumente:

– Reisepass (+ Kopie)
– Certificado de Llegada
– Bill of Loading (BOL)
– Autoversicherung* (+ Kopie)
– Führerschein (+ Kopie)
– Zulassungscheins des Fahrzeuges (+ Kopie)

* nicht vergessen die notwendige Autoversicherung vorab zu besorgen!!!

Autoversicherung

Wir haben keine gültige Autoversicherung in Österreich für Südamerika bekommen. Macht aber nichts wenn man weiß wo. Es gibt mehrere Online Anbieter (einfach per Google etc. auffindbar). Wir wollten aber sofort etwas in Händen haben und haben uns bei Mapfre schnell und um ca 330 Dollar eine besorgt (musste per Abitab in Cash eingezahlt werden). Dürfte anscheinend in Deutschland (über Allianz?) leichter sein, da schon dort abschließbar. Wie es in der Schweiz ist wissen wir nicht – ist aber ev. ähnlich wie in Deutschland schon möglich. Achtung: Es sind nicht alle Länder von allen Versicherungen abgedeckt. Einfach vergleichen was für einem passt und entsprechend auswählen – dürften preislich alle ziemlich gleich sein.

Adresse: Oficina seguros MAPFRE
Torre Mapfre, Juncal 1385, 11000 Montevideo, Departamento de Montevideo, Uruguay

Mapfre
MAPFRE

Certificado de Llegada

Erhältlich bei Ministerio del Interior Migraciones
Adresse: Misiones 1513 (e/ Cerrito y 25 de Mayo), 11000 Montevideo, Montevideo, Uruguay

Erledigung bereits möglich vor Ankunft des Schiffes !!!

Wir bekamen „sofort“ einen Termin (ohne langes Warten) und haben alles in ca. 15min erledigt. Ansonsten geht Voranmeldung nur über Internet: https://tramites.gub.uy/ampliados?id=4309

Benötigte Dokumente: Reisepass vom Fahrzeugbesitzer
Kosten: 234 Pesos

Ministerium

Bill of Loading und Stocknumber

Bezahlung der Gebühren bei Grimaldi -Agentur (KMA)

Adresse: 25 de mayo 713/901, Imperium Building, Montevideo
Öffungszeiten: 10:00 – 12:00h 14:00 – 17:30h

Benötigte Dokumente:Pass, Bill of Loading

Hinweis: wenn möglich vor der Abreise durch die Verschiffungsgesellschaft eine Kopie der Bill of Loading (BOL) zustellen lassen (ohne BOL kein Fahrzeug), ansonsten fallen zusätzlich ca. 67 Dollar Kosten für Ausdruck bei KMA an.

Bei Ausladung des Fahrzeuges bekommt man hier den Standort – die sogn. Stocknumber – mitgeteilt.

Kosten: ca. 649 Dollar (kann nach Fahrzeuggröße / Gewicht variieren)
Dauer: ca. 30 Minuten

KMA Grimaldi
KMA Grimaldi

Zollformalitäten

Bei Aduanas

Adresse: Rambla 25 de agosto de 1825, Montevideo

Beim Hafeneingang zum Buquebus befindet sich das große Gebäude der Aduana. Dort Seiteneingang nehmen, die Treppe hoch und rechts zu den Schaltern.

Benötigte Dokumente:
– Bill of Loading
– Stock-Nummer (von Grimaldi mitgeteilt)
– Kopie vom Reisepass
– Kopie vom Zulassungsscheins des Fahrzeuges
– Certificado de Llegada
– Kopie der Autoversicherung
– Kopie vom Führerschein
– Zoll-Formular (bekommt man bei der Aduana)
Dauer: ca. 3-4 Stunden (war bei uns so geht sicherlich schneller – hängt vom Bearbeiter wahrscheinlich ab)

Hilfestellung für das Ausfüllen des Zoll-Formulars:
APELLIDOS: Nachname
NOMBRES: Vorname
DOC. IDENTIDAD: Reisepassnummer
DOM. MONTEVIDEO: Adresse, wo man gerade wohnt (des Hotels)
TEL. CEL: Telefonnummer (des Hotels)
CORREO: Mail-Adresse
DEPOSITO: Bereich in dem das Auto steht (wurde uns durch KMA mitgeteilt – entweder Ricolmar oder Tamer)
MARCA/PLACA: Nummernschild
NR. STOCK: Stellplatz des Fahrzeugs (durch Grimaldi oder die Aduana)
CIUDANO: Nationalität
ADUANA/POS. SALIDA: vorgesehene Grenze an der Uruguay verlassen wird
FIRMA (Aclaracion): Unterschrift

Zoll
Aduana

Bezahlung der Hafengebühren

bei Administration Naional de Portes (ANP)
Adresse: Administración Nacional de Puertos, Rambla 25 de Agosto de 1825, Montevideo, Departamento Montevideo, Uruguay

Durch den Haupteingang bis zur Oficina Nummer 4 ganz hinten rechts und dann die Gebühr bei der Kassa (gleich daneben) bezahlen.

Kosten: ca. 21 Dollar pro Tonne
Dauer: ca. 15 Minuten
Benötigte Dokumente: Alle bisherigen

Anmerkung: Die haben sich bei uns anscheinend geirrt, denn wir haben nur die 21 Dollar bezahlt 😉

Freigabe des Standortes
Anschließend wieder zurück zu Aduanas, die Treppe hoch, jetzt nicht rechts gehen sondern geradeaus durch die Türe, dann rechts bis zum Büro Nr. 5. Dort wird das Fahrzeug „frei gegeben“. Dort bekommt ihr auch den Standort und eine weitere Nummer für die Freigabe des Fahrzeuges (braucht Buquebus). Bei uns war es RILCOMAR (kann aber auch Tamer sein).

APN
APN

Abholung des Fahrzeuges

War bei uns Ricolmar (kann aber auch Tamer sein)

Adresse: Im Hafen von Montevideo

Anmerkung:
Man kommt anscheinend nicht mehr so leicht auf das Hafengelände (finden wir prinzipiell gut so). Man muss Rilcomar (bzw. Tamer) anrufen und sagt (auf spanisch) das man Fahrzeug abholen möchte (unter Angabe von Namen und Passnummer). Die geben dies im System ein und erst dann kann mit einem tempöreren ausgeruckten Ausweis mit Foto (Office kurz vor Drehkreuz) auf das Gelände. Das einzige was auf dem Ausweis dank mangelnder Sprachkenntnisse stimmte war die Passnummer und das Foto ging aber final doch 😉

Tipp:
Am Weg dorthin sieht man den Anker des Deutschen Kriegsschiffes „Graf Spee“ welches hier im 2.ten Weltkrieg gesunken ist.

Das Gebäude von RILCOMAR befindet sich rechts gegenüber vom Buquebus. Dort wird das Auto freigegeben. Kurze Außenkontrolle und Dokument unterschreiben. Auf etwaige Schäden achten und alles ggf. notieren und fotografieren.

Hinweis:
Rilcomar hat uns gegenüber angemerkt das Schäden prinzipiel gegenüber der Reederei (also KMA Grimaldi) eingefordert werden müssten. War bei uns zum Glück nicht der Fall. Auch Schauerberichte von anderen Overlandern das Fahrzeuge aufgebrochen wurden etc. halten wir aktuell für eher sehr unwarscheinlich. Lief alles sehr korrekt ab mit Klebstreifen versiegelte Türen etc.

Benötigte Dokumente:alle bisherige Papiere, Reisepass, Fahrzeugschein
Dauer: ca. 45 Minuten (geht sicherlich normalerweise schneller – Mitarbeiter war beschäftigt)

Ricolmar
Ricolmar

Registrierung und Fahrerlaubnis

Bei Busquebus

Adresse: Am Hafengelände gegenüber Rilcomar

Dauer: ca. 30min

Nach der Entgegennahme des Fahrzeuges geht es wieder zurück (mit dem Fahrzeug) zum Buquebus. Einfach den Anweisungen des Beamten (ist bei Tür Aduane zu finden) folgen. Es wird der Fahrzeughalter und der geplante Grenzübergang registriert.

Wichtig:
Diese erhaltene Fahrerlaubnis auf keinen Fall verlieren. Beim Verlassen des Landes muss dieses Papier am Zoll abgegeben werden (ohne Papier kein Grenzübertritt).

Busquebus
Busquebus

Ziel nach ca. 7 Stunden Marathon erreicht

Anmerkung:
Diese Angaben sind nur für die Auslösung unseres Fahrzeuges, Ende August 2019, RoRo. Zeitlich, preislich und im Ablauf selbst kann sich da immer etwas ändern, aber da helfen Euch die spezialisierten Agenturen, wie z.B. Caravanshippers gerne weiter.

Hinweis:
Ein Video von unseren Erlebnissen in Montevideo folgt in Kürze auf Youtube 😉

Finale Anmerkung:
Es war Michael‘s schönstes Geburtstagsgeschenk genau zum 50ziger das Fahrzeug unversehrt endlich wieder zu haben und das unsere Reise jetzt endlich starten kann.

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