10 Kalender von unseren Reisen

Hochwertige Kalender online bestellbar

Unsere Panamericana-Reise ist zwar zu Ende, die Erinnerungen sind aber genauso so lebendig wie an die vielen anderen Reisen von uns auch.

Viele schöne Momente haben wir wieder in Form von professionellen Fotos festgehalten. Sei es z.B. das artenreiche Pantanal, windige Naturpardies in Patagonien mit unzähligen Nationalparks, eindrucksvolle hohe Vulkane und farbenfrohe Lagunen, wüstenartige Hochebenen wie Atacama und Catamarca durch Anden getrennt, oder einfach nur surreal wunderschöne Orte. Diese Fotos sind auch als hochwertige Kalender erhältlich.

Schaut gerne auf unserer Homepage im Menü KALENDER vorbei für mehr Infos was Euch erwartet und wo diese im Handel erhältlich sind.

Einfach im Buchhandel, Verlag, oder online bestellbar und schnell geliefert.

Unser Kalender sind in den Größen A2, A3, A4 und A5 unter anderem bei AMAZON, THALIA, EBAY, CALVENDO, HUGENDUBEL uvm. erhältlich.

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Das Beste dabei ist, dass unsere Bilder auch als dekoratives Leinwandbild und spannendes Puzzle uvm. erhältlich sind.

Das perfekte Geschenk für jeden Anlass.😉🎄🎁🖼

One more thing …

Ihr wundert euch vielleicht dass nur 9 Kalender aktuell angeführt sind??? Nun zum heutigen Zeitpunkt noch nicht erhältlich (aber im Laufe der kommenden Woche) unser neuestes Kalender-Meisterwerk dann endlich:

Nachricht an die Götter – Höhlenmalereien, Felsengravuren und Scharrbilder in Südamerika

Einzigartige Felsenbilder welche nicht im typischen Touristenführer drinnen stehen bzw. auch nicht wirklich einfach zu erreichen sind.

Update und Infos hiervon sobald im Handel erhältlich 😉

Eure Kurzzeitnomaden

Wir brechen ab!

Wir haben wirklich alles versucht unsere Reise entlang der Panamericana fortzusetzen. Vielleicht lag es auf der „Hand“, aber gegen den Coronavirus sind wir chancenlos 🙁

Durchhaltevermögen half final auch nichts

Wir haben in der Antofagasta Region im Norden von Chile fast 6 Monate ausgeharrt. Wir waren 2 Monate in der Atacama, 1 Monat gesamt an der Pazifikküste und den Rest in der Region um den Rio Loa auf ca. 1100m. Alle Regionen sind auf ihre Art unterschiedlich und bieten Abwechslung, aber wir wollten eigentlich weiter entlang in Richtung Norden, immer entlang der Panamericana bis nach Alaska.

Alle Grenzen bleiben auf unbestimmt zu

Nicht nur das alle Grenzen sehr wahrscheinlich bis mindestens Ende des Jahres zu sind, läuft unsere verlängerte Aufenthaltserlaubnis Mitte September aus – wir müssen endgültig aus Chile! Aber weiter reisen in Länder mit extrem hohe Infektionsrate von Covid-19 wäre wahrscheinlich auch nicht besonders schlau gewesen. Das schlimme daran ist dass die Zahlen erst jetzt extrem hoch schnellen. Z.B. Argentinien ist für lange Zeit im Schnitt bei ca. 35.000 Erkrankte eingepegelt. Dann plötzlich bei 135.000. Brasilien im Schnitt bei 500.000 (Dunkelziffer ist aber weit höher). Unser weiteres Zielland Peru bei 100.000 erfährt Reisefreiheit innerhalb des Landes ein wöchentliches Plus an mindestens 10.000 an neu Erkrankten. Unser Tiefstand ist erreicht als wir sämtliche Botschaften kontaktieren und leider bestätigt bekommen das die Lage hoffnungslos ist.

Nicht ohne unser Fahrzeug

Viele Touristen sind gleich nach Ausbruch der Pandemie Mitte März 2020 in Südamerika nach Hause geflogen. Viele Overlander haben im April 2020 ihr Fahrzeug abgestellt und sind ebenfalls mit Rückholflügen der jeweiligen Regierung ihres Landes zurück. Nur wir nicht. Wir harren aus und lassen unseren treuen Reisegefährten nicht zurück. Entweder alle oder keiner – so unser Motto. Die Zeit drängt und wir müssen uns eine Alternative zu Peru suchen. Verschiffen direkt in das offene Mexiko scheint die Lösung, aber unser Auto wäre nur „leer“ verschiffbar – ein unlösbareres Problem bei einem Offroad-Camper. So bleibt uns nur die „letzte Option“, unser Auto Dank Caravan-Shippers im Container zurück nach Hamburg zu verschiffen.

Die Reise ist somit beendet

Ohne Auto ist somit auch unsere Reise beendet. Wir überlegen zwar noch kurz einen Zwischenstopp am Heimflug in offenen Länder wie Ecuador, Costa Rica oder Mexiko zu machen, aber wir werden auch hier ernüchtert. Ständig sich ändernde Einreise und Regeln betreffend Ausgangssperren, sowie stark erhöhte Kriminalität lassen uns von diesem Plan wieder abkommen. Wir beschließen es unserem Auto gleich zu tun und am schnellsten Weg wieder zurück nach Europa. Wir sind aktuell wieder zurück in Österreich, aber bald wieder am Weg nach Deutschland um unsere Fahrzeug abzuholen.

Wie geht es weiter

Nun ist ein Leben hier in Europa wesentlich teurer. Neben Jobsuche gilt es vielmehr zu organisieren als bei unserer monatigen Reise 6 entlang der Seidenstrasse bis in die Mongolei 2015. Vieles ist aber offen und noch mehr möglich als damals. Dies ist dann aber eine andere (neue) Geschichte 😉

Mehr dazu im Youtube-Video:

Eure Kurzzeitnomaden

Bereits ein halbes Jahr in Südamerika

Lang, lang, lang ist es her das wir KURZZEITNOMADEN etwas auf dieser Homepage upgedatet haben. Seit der Ausschiffung in Montevideo Ende August ist viel passiert. Aber leider hatten wir keine Zeit überall dies upzudaten.

Wo gibt es regelmäßige Updates was los ist?

Unsere Follower auf Instagram, Facebook und Twitter sind hier leicht bevorteilt, da wir immer wieder kurze Nachrichten senden was gerade läuft. Auf Youtube sind wir aktuell auch nicht mehr ganz aktuell. Die Episode 11 „EPECUEN – Lost City“ ist gerade mal online gegangen, obwohl wir mittlerweile vor 4 Monaten dort waren. Aber dranbleiben und abonnieren wird belohnt – versprochen! In den nächsten Episoden bringen wir euch Patagonien näher, und nicht nur die Touri-Hotspots die jeder kennt 😉

Was ist in den letzten 6 Monaten alles passiert?

Aber warum denken sich einige passiert nichts hier auf der Homepage? Es passiert sehr viel, allerdings geht viel Zeit für das Reisen selbst drauf. Wir waren nach Ankunft in Uruguay. Danach ging es nach Norden nach Brasilien, wo wir 3 Tage unser Auto am Floss ins Pantanal verschifft haben und bei Jaguaren hautnah (< 5m – nicht übertrieben) waren sowie im tropischen Bach schnorcheln. Zahlreiche Wasserfälle durften bei durchschnittlich 40°C zur Abkühlung auch nicht fehlen. Zurück in Argentinien sind wir von der Region Missiones in Iquazu bis Feuerland nach Ushuaia gefahren. Wir waren am südlichst möglich befahrbaren Punkt in Südamerika – auf Feuerland in Argentinien. Nein, natürlich nicht nur im sehr touristischen Ushuaia – das kann jeder. Wir haben weiters auch Süd-Chile bereist und waren Wandern zum südlichsten Punkt in Chile Festland.

Widrige Wetterumstände in Patagonien, oder falls das Wetter mal dann doch passt erlaubten einige mal Wanderungen im Schnitt bei 25km pro Tag. Klingende Namen wie Torres del Paine, Fitz Roy, sowie einige Gletscher (z.B. Perito Moreno, Lago Grey oder Ventisquero) laden uns förmlich ein diese zu besuchen. Aber auch uzählig nicht sehr bekannte aber nicht minderschöne Orte. Auch gab es hie und da mal kleinere Autopannen, welche dann allerdings auch schon sehr kräftezehrend sind.

Die Sache mit dem patagonischen Sommer

Die Tage wo wir mal gemütlich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen draußen sitzen und gemütlich Kaffee trinken können wir nach fast 4 Monaten Patagonien an zwei Händen abzählen.

Wir hatten in Patagonien in Argentinien meist Sonne aber dafür starken Wind, dafür in Chile viel Regen und kaum Wind. Und ja, wir haben aktuell Hochsommer, nur das merkt man anfangs eigentlich nur daran, dass Einheimische in kurzen Shorts und T-Shirts herum laufen bzw. in den Seen baden gehen, während wir fast mit Winterklamotten herum laufen.

Ja, und da wäre die Sache mit dem Internet. Das ist hier meist genauso Mangelware wie gutes Wetter. Aber wir sind nicht in der Generation Internet geboren und kommen meist auch so gut zurecht. Wie das Wetter wir bzw auch wo es besser ist wird hier allerdings dann schon essentiell dies zu wissen.

Nette Bekanntschaften und VAN-Lifer auf Kurzurlaub

Was schön ist das wir doch hie und da mal nette Leute treffen die ähnlich wie wir reisen. Besonders Feste wie Weihnachten tun weh nicht mit seinen Liebsten gemeinsam verbringen zu können. Umso schöner war ein spontanes Beisamensein mit Alexandra und Stefan aus Süd-Deutschland sowie Franzin und Peter aus Holland auf einem Campingplatz in Trevelin (Argentinien). Aber auch zweisam am Strand bei Lagerfeuer das neue Jahr begrüßen passte gut für uns. Aber auch viele andere nette Begegnungen.

Natürlich gibt es auch viele Urlauber mit gemieteten Fahrzeug wo manche Van-Life für 2 Wochen im Minibus testen. Aber mal ehrlich, wenn was nicht passt, sei es Wetter oder das sonst etwas fehlt – nach den 2 Wochen Urlaub ist man wieder zurück im trauten Heim in z.B. Deutschland und hat wieder all seinen gewohnten Komfort. Wir haben kein rollendes Klo mit Heizung und müssen auskommen mit dem was wir haben, und sind viel im Freien auch wenn das Wetter nicht entsprechend ist.

Der offizielle Beginn der Panamericana

Für uns geht es nach dem Besuch von Hito Cero auf der Insel Chiloe – dem Start der Panamericana – weiter in Richtung Norden. Wir haben bösartige schwarz-orange Bremsen im Seengebiet von Chile überstanden.

Zahlreiche Vulkane und Seen

Und haben den Vulkan Osorno zweimal besucht. Einmal um den Anblick zu genießen und ein zweites Mal ein Geldbörse zu suchen . Ob diese verloren oder gestohlen worden ist wissen wir nicht genau. Wir besuchen noch den Vulkan Casablance bevor zurück nach Argentinien nach Bariloche fahren und zahlreiche Nationalparks rundum besuchen. Auch hier warten zahlreiche schöne Seen, beeindruckende Vulkane wie Tronador oder Lanin. Auch heiße Thermen werde von uns öfters besucht. Diese sind aber natürlich und nicht steril wie in unserem heimischen Breiten.

Politisch unruhige Zonen meiden wir

Wir wollen Santiago de Chile mit seinen Unruhen großräumig umfahren, und werden erst wieder in der Atacama nach Chile fahren.

Wir haben aktuell jetzt Patagonien verlassen und sind in Richtung wärmeren Norden und werden die nächste Zeit Nationalparks irgendwo in der Pampa besuchen.

Wir merken zwar das Länder wie Argentinien, Chile oder Bolivien aktuell politisch sehr instabil sind, aber wir versuchen die Konfliktregionen bzw dann ggf. ganze Länder wie Bolivien einfach auszulassen – mal sehen.

Wie geht es weiter?

Wir hoffen in Zukunft etwas mehr Zeit zu haben aktuell auch hier zu berichten. Falls ihr mitverfolgen wollt wo wir aktuell sind bitte aber uns auch auf Instagram, Facebook oder Twitter bzw. auch Youtube folgen.

Es ist auch unsererseits geplant einige Bilder bzw neue Kalender in Umlauf zu bringen (ähnlich wie z.B. unser MAROKKO-Kalender). Wir können euch jetzt schon versprechen – WOW! Da sind echt Hammerbilder dabei! Per Newsletter werdet ihr automatisch informiert wenn es soweit ist bzw. sobald diese erhältlich sind.

Wir wünschen Euch Alles Gute für 2020

und bleibt neugierig auf die Welt

bzw auf uns KURZZEITNOMADEN 😉

Besichtigung von Montevideo und Ausschiffungsmarathon

Erkunden einer schöner Stadt allerdings länger als gedacht

Wir sind am 9.8.2019 in Montevideo gelandet. Unser Fahrzeug ist zu diesem Zeitpunkt zwar auch bereits in Südamerika allerdings erst im Norden von Brasilien, und wird noch eine ganze Weile benötigen wie sich später herausstellt.

Wir sind im Winter gelandet, da auf der Südhalbkugel und das spüren wir auch. So kalt wie diesen Winter war es hier in Montevideo schon lange nicht. Zwar nicht kälter als 5°C allerdings mit windigen Grüßen aus Patagonien. Auch die Sonne bewegt sich um die Mittagszeit immer Norden anstatt wie von uns gewohnt im Süden. Klingt logisch ist aber trotzdem ungewohnt für uns.

Wir besichtigen alles was Sehenswert in Montevideo, wie Plaza Independia, Mercade del Porto, Leuchtturm, Strandpromenade, schöne Gärten und natürlich das berühmte Montevideo Schild. Die Kälte treibt uns immer wieder in die wenigen Shopping Malls. Wir laufen fast täglich Halb-Marathon Strecken über teils sehr schlechte Bürgersteige, welche von den Baumwurzeln bedingt zu Offroad-Strecken mutiert sind. Auch die zahlreichen Hundekothäufen lassen einem Slalom gleich immer wieder zu eher nicht harmonischen Dahinschlendern verleiteten.

Wir sehen voller Entzücken alte Autos wie VW Käfer und VW Bulli die uns an unsere Kindheit erinnern – Mann ist das lang her. Aber auch alte US-Boliden aus den 50zigern und 60zigern zeigen sich auf manch Straßenecken immer wieder. Die alten Häuser versprühern eher weniger Scharm und sind eher stark renovierungsbedürftig. Viel interessanter sind hingegen die zahlreichen Graffiti, welche auch auf z.B. aktuelle Probleme der Indio-Bevölkerung hinweisen.

Wir besorgen uns eine SIM-Karte und sind unterwegs autark. Immer wieder sehen wir auf Seiten wie www.marinetraffic.com oder www.vesselfinder.com nach wo das Cargo-RoRo-Schiff Grande Argentina mit unserem treuen Reisegefährt „Brummi“ bleibt, doch vergebens. Endlich schon in der Nähe von Montevideo fährt es vorbei nach Zarate, einem Ort am Fluss in Argentinien. Dann endlich am 24.8. kurz nach Mitternacht in Montevideo angekommen – Pustekuchen, es ist Wochenende. So beginnt an Michael‘s Geburtstag am 26.8.2019 der Ausschiffungsmarathon.

Durchhaltevermögen beim DIY-Ausschiffen ist gefragt

Das Ausschiffen hat dank Anleitung von unserer Argentur für die Verschiffung www.caravanshippers.com sehr gut funktioniert. Wir hätten auch www.seabridge.com nehmen können (preislich ungefähr gleich). Die Betreuung telefonisch, in Hamburg beim Verschiffen oder auch nachher in Montevideo per Email (Whatsapp gäbe es auch) war seitens Herrn Hansen und Herrn Gomes von Caranshippers erstklassig, und wir haben es nicht bereut für uns die richtige Wahl getroffen zu haben. Es ist nämlich eine Zeitverschiebung von 5 Stunden in Vergleich zu Deutschland etc. und da ist es schön das einem schnell geholfen wird falls notwendig.

Nur das eines hierbei klar ist. Der Fahrzeughalter ist bei der Do-It-Yourself-Ausschiffung gefordert hier in Montevideo alle Wege selbst zu erledigen. Mit ausreichend Spanisch Kenntnissen ist dies sicherlich leichter. Wir haben es auch ohne geschafft. Wie genau, nun dies wird nachfolgend kurz erklärt. Nicht weil die Erklärung von Caravanshippers nicht prinzipiell ausreichend war, aber es gibt vielleicht ein paar kleine Details welche hilfreich sein könnten, aus aktueller Sicht von August 2019.

Ablauf Überblick:

1. Certificado de Llegada
2. Bill of Loading und Stocknumber bei Grimaldi (KMA)
3. Zollformalitäten (Aduanas)
4. Bezahlung der Hafengebühren (APN)
5. Freigabe des Standortes (Aduanas)
6. Abholung des Fahrzeuges (Ricolmar bzw Tamer)
7. Registrierung und Abholung der Fahrerlaubnis (Busquebus)

Benötigte Dokumente:

– Reisepass (+ Kopie)
– Certificado de Llegada
– Bill of Loading (BOL)
– Autoversicherung* (+ Kopie)
– Führerschein (+ Kopie)
– Zulassungscheins des Fahrzeuges (+ Kopie)

* nicht vergessen die notwendige Autoversicherung vorab zu besorgen!!!

Autoversicherung

Wir haben keine gültige Autoversicherung in Österreich für Südamerika bekommen. Macht aber nichts wenn man weiß wo. Es gibt mehrere Online Anbieter (einfach per Google etc. auffindbar). Wir wollten aber sofort etwas in Händen haben und haben uns bei Mapfre schnell und um ca 330 Dollar eine besorgt (musste per Abitab in Cash eingezahlt werden). Dürfte anscheinend in Deutschland (über Allianz?) leichter sein, da schon dort abschließbar. Wie es in der Schweiz ist wissen wir nicht – ist aber ev. ähnlich wie in Deutschland schon möglich. Achtung: Es sind nicht alle Länder von allen Versicherungen abgedeckt. Einfach vergleichen was für einem passt und entsprechend auswählen – dürften preislich alle ziemlich gleich sein.

Adresse: Oficina seguros MAPFRE
Torre Mapfre, Juncal 1385, 11000 Montevideo, Departamento de Montevideo, Uruguay

Mapfre
MAPFRE

Certificado de Llegada

Erhältlich bei Ministerio del Interior Migraciones
Adresse: Misiones 1513 (e/ Cerrito y 25 de Mayo), 11000 Montevideo, Montevideo, Uruguay

Erledigung bereits möglich vor Ankunft des Schiffes !!!

Wir bekamen „sofort“ einen Termin (ohne langes Warten) und haben alles in ca. 15min erledigt. Ansonsten geht Voranmeldung nur über Internet: https://tramites.gub.uy/ampliados?id=4309

Benötigte Dokumente: Reisepass vom Fahrzeugbesitzer
Kosten: 234 Pesos

Ministerium

Bill of Loading und Stocknumber

Bezahlung der Gebühren bei Grimaldi -Agentur (KMA)

Adresse: 25 de mayo 713/901, Imperium Building, Montevideo
Öffungszeiten: 10:00 – 12:00h 14:00 – 17:30h

Benötigte Dokumente:Pass, Bill of Loading

Hinweis: wenn möglich vor der Abreise durch die Verschiffungsgesellschaft eine Kopie der Bill of Loading (BOL) zustellen lassen (ohne BOL kein Fahrzeug), ansonsten fallen zusätzlich ca. 67 Dollar Kosten für Ausdruck bei KMA an.

Bei Ausladung des Fahrzeuges bekommt man hier den Standort – die sogn. Stocknumber – mitgeteilt.

Kosten: ca. 649 Dollar (kann nach Fahrzeuggröße / Gewicht variieren)
Dauer: ca. 30 Minuten

KMA Grimaldi
KMA Grimaldi

Zollformalitäten

Bei Aduanas

Adresse: Rambla 25 de agosto de 1825, Montevideo

Beim Hafeneingang zum Buquebus befindet sich das große Gebäude der Aduana. Dort Seiteneingang nehmen, die Treppe hoch und rechts zu den Schaltern.

Benötigte Dokumente:
– Bill of Loading
– Stock-Nummer (von Grimaldi mitgeteilt)
– Kopie vom Reisepass
– Kopie vom Zulassungsscheins des Fahrzeuges
– Certificado de Llegada
– Kopie der Autoversicherung
– Kopie vom Führerschein
– Zoll-Formular (bekommt man bei der Aduana)
Dauer: ca. 3-4 Stunden (war bei uns so geht sicherlich schneller – hängt vom Bearbeiter wahrscheinlich ab)

Hilfestellung für das Ausfüllen des Zoll-Formulars:
APELLIDOS: Nachname
NOMBRES: Vorname
DOC. IDENTIDAD: Reisepassnummer
DOM. MONTEVIDEO: Adresse, wo man gerade wohnt (des Hotels)
TEL. CEL: Telefonnummer (des Hotels)
CORREO: Mail-Adresse
DEPOSITO: Bereich in dem das Auto steht (wurde uns durch KMA mitgeteilt – entweder Ricolmar oder Tamer)
MARCA/PLACA: Nummernschild
NR. STOCK: Stellplatz des Fahrzeugs (durch Grimaldi oder die Aduana)
CIUDANO: Nationalität
ADUANA/POS. SALIDA: vorgesehene Grenze an der Uruguay verlassen wird
FIRMA (Aclaracion): Unterschrift

Zoll
Aduana

Bezahlung der Hafengebühren

bei Administration Naional de Portes (ANP)
Adresse: Administración Nacional de Puertos, Rambla 25 de Agosto de 1825, Montevideo, Departamento Montevideo, Uruguay

Durch den Haupteingang bis zur Oficina Nummer 4 ganz hinten rechts und dann die Gebühr bei der Kassa (gleich daneben) bezahlen.

Kosten: ca. 21 Dollar pro Tonne
Dauer: ca. 15 Minuten
Benötigte Dokumente: Alle bisherigen

Anmerkung: Die haben sich bei uns anscheinend geirrt, denn wir haben nur die 21 Dollar bezahlt 😉

Freigabe des Standortes
Anschließend wieder zurück zu Aduanas, die Treppe hoch, jetzt nicht rechts gehen sondern geradeaus durch die Türe, dann rechts bis zum Büro Nr. 5. Dort wird das Fahrzeug „frei gegeben“. Dort bekommt ihr auch den Standort und eine weitere Nummer für die Freigabe des Fahrzeuges (braucht Buquebus). Bei uns war es RILCOMAR (kann aber auch Tamer sein).

APN
APN

Abholung des Fahrzeuges

War bei uns Ricolmar (kann aber auch Tamer sein)

Adresse: Im Hafen von Montevideo

Anmerkung:
Man kommt anscheinend nicht mehr so leicht auf das Hafengelände (finden wir prinzipiell gut so). Man muss Rilcomar (bzw. Tamer) anrufen und sagt (auf spanisch) das man Fahrzeug abholen möchte (unter Angabe von Namen und Passnummer). Die geben dies im System ein und erst dann kann mit einem tempöreren ausgeruckten Ausweis mit Foto (Office kurz vor Drehkreuz) auf das Gelände. Das einzige was auf dem Ausweis dank mangelnder Sprachkenntnisse stimmte war die Passnummer und das Foto ging aber final doch 😉

Tipp:
Am Weg dorthin sieht man den Anker des Deutschen Kriegsschiffes „Graf Spee“ welches hier im 2.ten Weltkrieg gesunken ist.

Das Gebäude von RILCOMAR befindet sich rechts gegenüber vom Buquebus. Dort wird das Auto freigegeben. Kurze Außenkontrolle und Dokument unterschreiben. Auf etwaige Schäden achten und alles ggf. notieren und fotografieren.

Hinweis:
Rilcomar hat uns gegenüber angemerkt das Schäden prinzipiel gegenüber der Reederei (also KMA Grimaldi) eingefordert werden müssten. War bei uns zum Glück nicht der Fall. Auch Schauerberichte von anderen Overlandern das Fahrzeuge aufgebrochen wurden etc. halten wir aktuell für eher sehr unwarscheinlich. Lief alles sehr korrekt ab mit Klebstreifen versiegelte Türen etc.

Benötigte Dokumente:alle bisherige Papiere, Reisepass, Fahrzeugschein
Dauer: ca. 45 Minuten (geht sicherlich normalerweise schneller – Mitarbeiter war beschäftigt)

Ricolmar
Ricolmar

Registrierung und Fahrerlaubnis

Bei Busquebus

Adresse: Am Hafengelände gegenüber Rilcomar

Dauer: ca. 30min

Nach der Entgegennahme des Fahrzeuges geht es wieder zurück (mit dem Fahrzeug) zum Buquebus. Einfach den Anweisungen des Beamten (ist bei Tür Aduane zu finden) folgen. Es wird der Fahrzeughalter und der geplante Grenzübergang registriert.

Wichtig:
Diese erhaltene Fahrerlaubnis auf keinen Fall verlieren. Beim Verlassen des Landes muss dieses Papier am Zoll abgegeben werden (ohne Papier kein Grenzübertritt).

Busquebus
Busquebus

Ziel nach ca. 7 Stunden Marathon erreicht

Anmerkung:
Diese Angaben sind nur für die Auslösung unseres Fahrzeuges, Ende August 2019, RoRo. Zeitlich, preislich und im Ablauf selbst kann sich da immer etwas ändern, aber da helfen Euch die spezialisierten Agenturen, wie z.B. Caravanshippers gerne weiter.

Hinweis:
Ein Video von unseren Erlebnissen in Montevideo folgt in Kürze auf Youtube 😉

Finale Anmerkung:
Es war Michael‘s schönstes Geburtstagsgeschenk genau zum 50ziger das Fahrzeug unversehrt endlich wieder zu haben und das unsere Reise jetzt endlich starten kann.

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Vorbereitungen zum Reiseabenteuer Panamericana

Vorbereitungen zum Reiseabenteuer Panamericana

Es ist bereits im Vollem Gange – unsere Vorbereitungen für unser nächstes großes Reiseabenteuer „Panamericana“.

Mitte Juli 2019 geht es endlich los mit Verschiffung des Fahrzeuges und wir fliegen dann nach Montevideo hinterher. Wir haben allerdings nur ein One-Way Ticket gebucht, denn wir „Kurzzeitnomaden“ heißen zwar Kurz mit Nachnamen aber die Zeit wie lange im Nomadenstil reisen ist diesmal eigentlich nur von finanziellen Mitteln bestimmt. Und da wir in 10 Jahren sicherlich mit normalen Arbeiten genauso wenig haben wie jetzt können wir beschlossen gleich loszuziehen 😉

Wir werden regelmäßig hier auf diesem Blog und Sozialmediakanälen wie Facebook, Instagram und Youtube berichten.

Stay tuned & schönes Fernweh

Eure Kurzzeitnomaden

…. diesmal sicherlich ein wenig länger weg 🙂