Kurzurlaub im Vanlifer-, Rentner- und Offroadparadies Marokko 2018/2019

Kurzurlaub im Vanlifer-, Rentner- und Offroadparadies Marokko 2018/2019

Der vielleicht etwas sarkastische Titel deutet schon auf die massive Zunahme Touristen meist älterer Generation speziell in der Winterzeit hinzielt. Dies finden wir aber keineswegs schlecht und ist für uns absolut nachvollziehbar.  Mildes Klima, schöne Landschaft und meist nette Leute. Wir würden selbst gerne in Marokko überwintern, wobei dies aufgrund aktueller Arbeit Situation bei uns (noch) nicht möglich ist. Viele Vanlifer haben dies bereits als Digitalnomaden geschafft. Und für Offroad Fans hat diese Land auch einiges zu bieten.

Zur Einstimmung hier der Trailer auf Youtube – wöchentlich ergänzt durch weitere VLOGs – siehe Playlist 🙂

Mittlereweile gibt es auch einen Kalender von uns mit den schönsten Bildern aus der Luft hier im Handel erhältlich.

Die größere Flut an Touristen bringt aber leider auch die lokale Polizei anscheinend dazu sich auf die lukrative Einnahmequelle offenbar finanziell potenter Leute sagen wir mal vorsichtig sich „etwas mehr“ zu fokussieren. So trifft es uns nach 2010, 2014 nun in 2018 das erste Mal und wir dürfen dafür gleich zweimal zahlen. Alles korrekt natürlich mit Ausdruck für unsere Missetat, an welchem sicherlich der marokkanische Diesel seine Schuld mit trägt, denn unser 12 Jahre alte Pickup beschleunigt in europäischen Breitengraden nicht so schnell wie die „Beweisfotos“ der Polizei dies darlegt. Jeweils längere Diskussionen waren zwecklos und wir versuchten den Unmut bald zu vergessen.

Auch „Wildcampen“ soll einem Vanlifer den wir unterwegs trafen seit November nicht mehr geduldet werden. Dank 4×4 Antrieb haben wir allerdings die Möglichkeit eher unzugängliche Plätze auszuloten und sind bis jetzt noch gut gefahren bzw. haben absolut störungsfrei  wild campen können.

Reiseverlauf:

Die Anreise:

Nach der langen Anreise mit Auto und Fähre (1 Tag von Wien – Genua, 2 Tage Fähre Genua – Tanger) sind wir gefühlt im Vorsommer angekommen und genießen das „mehr“ an Sonne. Auch das Solarpanel kann dank ausreichend Sonne bei Temperaturen zwischen 17-27°C nun wieder vernünftig arbeiten, obwohl die kalten Nächte von bis zu -5° nicht wirklich mehr einen Kühlschrank benötigen lassen.

Entlang der Atlantikküste:

Wir fahren zuerst der Altlantikküste in Richtung Süden nach Bousselham und dann weiter nach Essauoira. Wir beschließen dann aber das sehr touristische Marrakesch bewusst auszulassen.

Einsamkeit statt Städtetrubel:

Wir suchen diesmal die Ruhe und Einsamkeit und fahren über Agadir weiter ins Landesinnere nach Tardourant. Dies ist nur Zwischenstopp zu unserem eigentlichen Ziel und Ausgangspunkt Foum Zguid. Für die nächsten paar Tage geht unsere Wüstenfahrt über Mhamid und weiter bis Merzouga. Wir fahren mit teilweise knapp 30km Sicherheitsabstand zu Algerien alles Offroad, wobei aber meist Pisten den Weg zeigen. Diese benutzen wir meist auch aber halt nicht immer. Ab und an gibt es Militärkontrollposten, wobei eine vorher ausgefüllte sogenannte „Fiche“ hierbei hilfreich ist und Zeit spart. Wir queren wunderschöne Dünenlandschaften wie Erg Chegaga und Erg Quizina und weiter bis Erg Chebbi.

Silvesterfeier im Erg Chebbi

Bei Merzouga angekommen feiern wir mit den Leuten vom Camping und Hotel (www.deserthotel.com) wie schon in 2009 gemeinsam Silvester und es gibt wieder leckere Ziege im Lehmoffen geschmorrt. Die Trommeln der Berber und das Klingen der Schellen der Senegalesen klingt noch lange durch die Nacht in unseren Ohren. Und dies alles bei einem groß angelegten Feuer mit bis zu 7m hohen Stichflamen aus Palmenblättern.

Uns ist allerdings Erg Chebbi mittlerweilen zu sehr touristisch geworden. Es gibt auf dem gut 40km x 8km großen Sandgebiet anscheinend keinen einzigen Hügel oder Düne welche keine Reifenspuren mehr aufweist. Auch scheinen immer mehr Riads gebaut worden zu sein. Viele sind noch näher an den Dünen gebaut, wobei viele nahezu leer scheinen. Auch Zeltstädte in den Dünen scheinen permanent zu sein. Wir vermissen schon jetzt die einsamen Nächte in der Wüste, wo zum Glück keine Pauschaltouristen hinfahren.

Zurück in Richtung Fähre

Wir haben allerdings auch ein gewissen Zeitdruck die Fähre in Tanger zu erreichen. Kurzum ändern wir unsere Route anstatt über Zagora , Quarzatate und weiter über Marrakesch und Rabat über die etwas kürzere Route Meknes, Rabat und weiter nach Tanger geändert. In Meski, bei der sogenannten Blauen Quelle, treffen wir unsere mittlerweile alten Bekannten Abdullah („Alles Afrika“) und Mohamed. Wir sind erneut beeindruckt von der alten Stadtruine in Meski, und können gar nicht genug Fotos machen und filmen. Uns bzw. unseren Kameras geht sprichwörtlich der „Saft“ bzw. Energie aus.

Die Fahrt am nächsten Tag über den Anti-Atlas zieht sich. Der Atlas wäre zwar schneetechnisch auch möglich gewesen zu passieren ist aber noch länger. Wir werden nach 11h Stunden Fahrt bei einem Platz an der Küste knapp oberhalb von Rabat fündig – uns Nachtplatz ist nicht nur menschenleer sondern zum Glück auch fast windstill, obwohl es rundum stark windet.

Unser nächstes Ziel vor baldiger Abfahrt ist Assilah. Doch machen wir kurz am idyllischen Fischerort Larroche  an der Küste halt. Faszinierende weiß-blaue alte Häuser, leckeren Fisch zum Schnäppchenpreis  (ca. 3 EUR für Fischsuppe, Fischplatte mit Paella, sowie Brot mit 2 Getränken) runden unseren Urlaub perfekt ab. Am Abend in Assilah am Campingplatz bereiten wir schon alles für die Fährfahrt die nächsten 2 Tage vor und haben einmal zu unserem Erstaunen wirklich warme Duschen und Internet. Die wenigen Campingplätze zuvor die wir besucht haben hatten trotz Werbung hierfür oft leider beides nicht.

Rückfahrt nach Europa:

Die zwei Tage an Schiff waren sichtbare Erholung für uns bevor es wieder nach gut 1 Tag Autofahrt mit Übernachtung in Cremona nach Wien ging.

Fazit:

In Summe sind wir ca. 4500km mit dem Auto gefahren. Davon alleine ca. 2500km in Marokko (hiervon ca. 1000km Offroad). Zusätzlich die gut 4000km per Schiff zeigen an was in 2,5 Wochen „normalen Urlaub“ bei uns möglich ist. Dies bedeutet für uns nur Stress im positiven Sinne. Zu Hause sein – überhaupt in unserer Freizeit – wäre dann echter Stress für uns 😉

Bücher zu Reisen in Marokko:

Passend zu einer Reise nach Marokko, sei es zu Fuß, per Mietauto, per Offroad-Auto oder per Camper haben wir hier auf unserer Shopseite ein paar Bücher aufgelistet welche wir aus eigener Erfahrung empfehlen können.

Fiche „Gratis Download“:

Bei Polizeikontrollen wird der Reisende in Marokko gewöhnlich nicht angehalten. Lediglich auf den Offroad-Pisten im Grenzgebiet zu Algerien und auch auf den Verbindungsstrecken in der Westsahara werden Reisende kontrolliert.
In der Regel beschränken sich die Kontrollen auf die Überprüfung des Reisepasses.
Der Soldat oder Polizist muss die relevanten Daten in ein Buch eintragen, was je nach Fahrzeugaufkommen etwas Zeit kosten kann.
Schneller und einfacher geht es, wenn  man dem Kontrolleur einen Vordruck aushändigt, auf dem man bereits alle Daten erfasst hat. Unserer hat gleich 2 pro A4-Seite. Dies spart Platz und schont die Umwelt 🙂

Benötigst Du ebenfalls eine solche „Fiche“ dann kannst Du unser Fiche Beispiel Kurzzeitnomaden als PDF-Dokument downloaden. Aber Achtung , Du kannst dieses Formular nicht editieren.  Abonniere doch bitte einfach unseren Newsletter, und dann kannst Du dieses auch als editierbares DOCX-Dokument downloaden !

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Vorankündigung:

Es ist unsererseits geplant einen Film-Download von unseren schönsten Impressionen aus Marokko anzubieten. Newsletter abonnieren zahlt sich also in jedem Fall aus 😉

Wir sind halt #lieberkurzwegalsstaendigdaheim um möglichst #staywild2befree zu sein!

Eure Kurzzeitnomaden

 

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Ein Wintermärchen wird wieder wahr für uns – Tunesien 2017/2018

Tunesien

Vorgeschichte

Es ist 2 Monate vor Weihnachten 2017. Christine und Michael sehnen sich aus dem Alltagstrott wieder auszubrechen, auch ist es aufgrund Urlaubsregelungen nur kurz möglich. Letztes Jahr war der Weihnachtsurlaub 2016 gemeinsam mit ihrer Tochter Isabella nach Malta ein gelungener, wenngleich auch nicht so abenteuerlich. Aber die nur ca. 180km entfernte Küste Tunesien lockte schon damals und sofort flammte auf. Die Erinnerung an das gemeinsam erlebte im Weihnachtsurlaub in Tunesien 2009/2010 und vorallem auf eines – die Sahara.

Sicherheitsbedenken

Viele werden dies nicht verstehen, aber diejenigen die wie wir einmal dem Wüstenvirus verfallen sind lässt es nicht mehr los. Viele, wie wir natürlich auch, haben Sicherheitsbedenken in Bezug auf Tunesien. Sicherlich aufgrund der aktuellen politischen und teilweisen instabilen Lage, aber die werden von uns einfach über Bord geschmissen. Leichtsinn? Nein, eher Erfahrung und aufmerksames verfolgen auf anderen Blogs,  Foren und Infos im Außenministerien was im Land der Datteln wirklich los ist.

Das Abenteuer beginnt

Im letzten Moment ergattern wir gerade noch die letzte Kabine auf der Fähre nach Tunesien, welche freundlicherweise außen liegend ist. Die 2 Monate bis zur Abfahrt verstreichen wie im Flug und am 22.12.2017 gilt es einmal erst die gut 1000km Strecke von Wien nach Genua zu bewältigen. Wir legen einen Zwischenstopp über Nacht in Cremona in Italien ein und meistern die letzten 200km mühelos und entspannt zur Fähre Tanit in Genua.

Wir stechen endlich in See

Diese soll am 23.12.2017 um 16Uhr abfahren soll. Gut, wer wie wir mit den Abfahrtzeitpunkten nach Marokko oder Tunesien erfahrungsgemäß schon mal entspannter rangeht wird nicht enttäuscht. Diesmal mit fast 8h Verspätung. Wir nutzen die Zeit und buchen uns mittels „Booking.com„* eine relativ günstiges Zimmer in La Marsa, welches nahe des Fährhafen in Tunesien ist.  Die Fahrt übers Mittelmeer geht dafür flott voran. Viele Tunesier wollen über die Feiertage ihre Familien besuchen. Aber auch ein paar Offroadfanatische Europäer suchen das Abenteuer in der Wüste. Auch für Zeitvertreib, wie Anstellen bei Polizei, Zoll, etc. für die Einreiseformalitäten ist wie üblich gesorgt.

Ankunft in Tunesien

Am 24.12.2017 endlich gegen 20 Uhr aus dem Hafengelände von La Gulette in Tunesien draußen suchen wir in La Marsa eine zuvor per Internet gebuchte Unterkunft. Nach anfänglich falschen Koordinatien finden wir das Hotel. Nach einiger Zeit gelingt es uns auch jemand aufzutreiben der das Haus, eine Art Museum, aufsperrt und im weiteren Verlauf gibt es als Festtagsmenü jeweils einen Burger mit Getränk in einem nahen Restaurant für relativ hochpreisige 12 Eur.

Über die Berge in Richtung Süd-Westen nach Dougga

Im Gegensatz zu den meisten anderen, eher wenigen Europäischen Touristen, auf dem Schiff wollen wir neben der Wüste auch die Berge und auch archäologischen Stätten besuchen. Nach einer Besichtigung der schönen Stadt Sidi Bou Said am Meer mit seinen Weißen Häusern und blauen Türen und Fenstern am Vormittag des 25.12.2017 geht es nördlich zur phönizischen Ausgrabung Utica. Nach ein bisschen Irrfahrt finden wir diese und wandeln auf den Spuren der Geschichte. Danach geht es in südlicher Richtung zur Ausgrabung Dougga. Wir übernachten kurz davor in einem Waldstück da der Tag schneller verging als uns lieb war.

Die archäologische Stätte Dougga wird am 26.12.2017 vorwiegend von tunesischen Touristen besichtigt. Diese besuche eher nur den Haupttempel und das Amphitheater um meist nur Selfies zu machen. Nur eine kleine deutsche Reisegruppe verirrt sich hierher, die im Gegensatz zu den einheimischen Touristen wirklich an der Geschichte interessiert scheint. Nach gut 4 Stunden haben selbst wir genug.

Weiter in die angebliche Konfliktregion bei Kasserinne

Vorallem müssen wir heute noch nach Sbeitla. Die Fahrt dorthin zieht sich. Die nahe Stadt Kasserinne, welche sehr nahe zu Algerien liegt wird militärisch sehr stark bewacht. Die erhöhte Militärpräsenz stört uns aber nicht. Vielmehr sind wir von dem mittlerweile heruntergekommenen Hotel schockiert wo wir vor dem Hotel in unserem Fahrzeug übernachten. Nicht nur das wir die einzigen Touristen sind ist neben dem Hotel auch der Parkplatz stark verschmutzt und heruntergekommen. Uns ist es trotzdem egal. Wir campieren so wie vor 8 Jahren auch vorm Hotel, nur anstatt mit weiteren 15 Touristen Fahrzeuge damals halt heute alleine.

Am 27.12.2017 besichtigen wir die Römische Ausgrabung Sbeitla, wo wir die einzigen Touristen am Gelände sind. An Pracht hat es seit dem Arabischen Frühling 2010 nicht eingebüßt. An zahlungskräftigen Touristen wie es scheint jedoch sehr wohl. Sehr zum Leidwesen nicht nur der Touristischen Stätten und Hotels sondern natürlich auch der ganzen Infrastruktur wie Zulieferer etc.

Bewusst auf Abwegen entlang der Rommelpiste

Wir fahren dann weiter über Gafsa in die Berge über die berühmte Rommelpiste. Diese ist bis auf eine eingestürzte Brücke nicht wirklich fahrtechnisch herausfordernd aber die Aussicht lohnt. Wir machen unzählige Stopps sowie Fotos und kommen so dann auch mit der einheimischen Bevölkerung ins Gespräch. Wir werden final dann auch zu einer Großfamilie nach Redeyef eingeladen, denn hier in den Bergen sei es viel zu gefährlich zu übernachten, versichern sie uns. Dies deckt sich prinzipiell zwar auch mit unseren Informationen über die Gegend aber unsicher fühlten wir uns eigentlich nicht wirklich. Der Abend klingt mit zahlreichen Gesprächen mit netten Leuten und gutem Essen aus, und wir übernachten im Haus einer der Familien. Wir haben zwar Bedenken um unser Auto, da wir relativ nahe der Algerischen Grenze sind und eventuellen Diebesbanden leichte Beute wittern könnte, aber unser Auto wird die Nacht abwechselnd bewacht versichert man uns.

Gastfreundschaft und Oasen nahe der algerischen Grenze

Nach der überwältigenden Gastfreundschaft geht es am 28.12.2017 ins relativ nahe Tamerza, einer kleinen Oasenstadt nahe der algerischen Grenze. Wir parken am Palmenhain, wo wir auch zuletzt 2009 in den Golden Canyon aufgebrochen sind. Zufälligerweise treffen wir Farouk, welcher am Eingang steht und sich wie damals als Guide anbietet. Einen Guide benötigen wir eigentlich diesmal nicht wirklich denken wir initial, aber es stellt sich heraus das sich der Flußverlauf etwas geändert hat und wir im Verlauf durch den Canyon anders klettern müssen als zuletzt. Eindrucksvoll hat sich das Wasser seinen Weg durch die Berge gebahnt und zuletzt 2014 mit 6m über Normalstand für etwas Veränderung gesorgt. Steinkugeln mit 2-3m Durchmesser sind im Vergleich zu 2009 wie kleine Glasmurmeln durch den Canyon gerollt.

Besuch von zahlreichen Starwars Filmlocations

Nach diesen Eindrücken geht es nicht wie bei unserem letzten Besuch in Tunesien 2009/2010 ins Nahe Mides oder Chbika sondern direkt weiter über Tozeur nach Nefta. Am Weg dorthin sehen wir immer wieder frei herumlaufende Kamele. Die Starwarslocation „Mos Eisley“ wollen wir wieder besuchen, welche 2014 wieder vom Sand befreit worden ist, nachdem es nachdem Arabischen Frühling keiner mehr besucht hat und der Natur bzw. Wüste ausgesetzt war.  Es wurden hierfür ca. 70.000 Dollar an Spendengeldern gesammelt, welches von der Regierung verdoppelt wurde. Doch stellen wir fest das die paar Kilometer von Nefta keine Wellblechpiste mehr unser Fahrzeug und uns erschüttert. Vielmehr ist aufgrund des Asphaltbandes der reinste Jahrmarkttrubel der dort nun herrscht. Außer uns sind nur tunesische Touristen welche Selfies machen, Kamelreiten oder Quadfahren. Die aufdringlichen Verkäufer versuchen irgendwelchen, wahrscheinlich in China billig nachgemachten Ramsch, zu verscherbeln. Auch ein kleines Wüstenfuchsbaby wird gegen ein paar Dollar zur Schau gestellt (Kopfschütteln unserseits).

Obwohl uns die Location prinzipiell noch gefällt sind wir ein wenig desillusioniert. Wir beschließen zu einer wenig bekannten nahen Starwars Location „Lars Homestead“ zu fahren. Diese liegt am Ausläufer des Chott el Cherid, einem Salzsee, welchen man möglichst nur auf festen Spuren befahren sollte. Wir sind zu unserer Überraschung komplett alleine und können zufällig bei Sonnenuntergang so filmreife Eindrücke einfangen.

Enttäuschender Verfall der Ziegelmusterbauten in Tozeur

Der Weg ins nahe Tozeur zieht sich im Dunkeln der Nacht ein wenig aber schließlich finden wir letztlich noch den mittlerweile einzigen Campingplatz in Tozeur. Wobei Parkplatz es wohl eher trifft.

Am Morgen des 29.12.2017 schauen wir uns die Altstadt von Tozeur an, die mittlerweile ein wenig an ihrem alten Glanz einbüßt hat.  Die typisch herausstehenden beigen Ziegel in diversen Mustern wurden anscheinend bei Baufälligkeit durch einfache plane rote Ziegelbauten ersetzt werden. Wir fahren weiter in eine nahe Schlucht, wo wir neben zwei malerisch platzierten Moscheen auch die mit versteinerten Muscheln übersäte Starwars Location besuchen.

Am Weg nach Douz zum Camping Desert Club

Nach kurzer Mittagspause geht es über eine Straße quer über das Chott in Richtung Kebili. Die Cafes am Straßenrand sind aber dank mangelnder Touristen in Tunesien verweist. Bei einem Fotostopp versenkt sich Michael für das bessere Einfangen des Fotomotives fast bis zur Hüfte im weichen Salzsee. Es hat vor ein paar Tagen geregnet und das „spürt Mann“ deutlich. Nach gründlicher Säuberung dank Wasserdusche an Bord geht es weiter.

Aber nur ein paar Meter. Denn dann wirft unser treuer Reisegefährte sein neues Solarpanel * ab. Michael hat dies nur zufällig entdeckt, da im Seitenspiegel plötzlich ein Kabel im Fahrtwind bei Tempo 90km/h flattern zu sehen ist. Zum Glück ist gerade kein Auto vorbeigekommen. Sonst hätte jemand verletzt werden können. Wir sammeln das Panel etwa 100m zurück am gegenüberliegenden Strassenrand wieder ein. Äußerlich sind die Solarzellen zwar nicht beschädigt. Ja nicht mal ein Kratzer. Aber die Verkabelung ist losgerissen und bringt keine Spannung mehr. Mal schauen, ob wir es noch jemals zum laufen bringen. (Update: Ja, funktioniert mittlerweile wieder einwandfrei)

Dann geht es im dichten Verkehr durch Kebili und weiter nach Douz, wo wir am späten Nachmittag am berühmten Camping Desert Club von der Inhaberin Sophie (mittlerweile sogar auf Deutsch) begrüßt werden. Überraschend viele Gäste sind am Platz. Neben Geländeautos, Motorräder und Trucks gesellen sich sogar 5 Caravans aus Italien hinzu. Es scheint so etwas wie Camping Normalität sich hier an diesem schönen Platz wieder breit zu machen. Wir freuen uns für Sophie die in den Sommermonaten teilweise immer wieder nach Frankreich fährt um dort zu arbeiten um sich ihren Traum hier in Douz in Tunesien aufrecht zu erhalten, und versprechen ihr in Europa kräftig Werbung für ihr Lebenswerk zu machen. Aktuell läuft noch das Sahara Festival und zieht viele Besucher an. Uns reicht die Abenddarbietung in der Nähe, denn wir sind vorallem an einem hier unten im Süden Tunesiens interessiert – Sand, schön vom Wind zu Dünen geformt – besser ist die Wüste hier auch als Sahara bekannt.

Von richtigem Sand und falschen Sandblechen bzw. Rosen

Am 30.12.2017 fahren wir in Richtung Westen nach El Farour um eine Runde zum Sandrosenfeld zu drehen. Diese haben den bekannten Blumen nichts gemein und ist nur die schöne Ausprägung von Gips oder Baryt. Irgendwie passt aber unsere Route vom letzten Mal nicht mehr so ganz. Grund hierfür sind die neu angelegten Gemüsegärten mitten in der Wüste. Ja, richtig gelesen. Irgendwie eine verkehrte Welt trotz Klimaerwärmung, aber vielleicht haben die Leute hier einfach nur mehr Grundwasser gefunden. So sind wir allerdings mehrmals gezwungen von unserer Ideallinie abzuweichen und kommen neben weicheren Sand auch in Gebiete mit etwas größeren Dünen. Mehrmals müssen wir den Reifendruck senken um nicht im teils weichen Sand stecken zu bleiben und falls doch einmal festgefahren helfen uns schnell unsere Sandbleche, welche eigentlich aus Glasfaserverbund sind (es gibt auch gute andere alternative „Sandbleche„* nur aus Kunststoff).

Sandbleche
Kunststoff Sandbleche *

Final finden wir eine Ausweg obwohl große Gebiete einzäunt sind und sind bald wieder auf der leichteren Hauptroute, welche auch Brunnentour genannt wird. Nach dem obligatorischen Sandrosensammeln geht es zurück über die Hauptpiste mit kurzem Halt beim Brunnen Bir el Shott. Letztes Mal war hier noch ein kleiner See, was unser damaliger Hund vorallem zwecks Abkühlung sehr genossen hatte. Mittlerweile haben Sandverwehungen gerade noch die Möglichkeit geschaffen ein bisschen Frischwasser zu zapfen. Es wird wieder einmal schneller dunkel als gedacht. Wir müssen im Dunkeln aber vor dem Fahren auf Asphalt mittels „T-Max Kompressor„* wieder die Luft in die Reifen  pumpen – was schnell gelingt. Bei einem kurzen Stopp werden wir noch zu einem Kaffee eingeladen und eigentlich auch zu einer Familie zum Essen – nach dem Kaffee  danken wir aber ab und kommen erst spät zum Campingplatz zurück. Wir plaudern ein wenig mit unserem älteren Nachbarn in seinem weißen VW Bus, welcher schon vor 27 Jahren mit dem Motorrad hier war, und sich quasi einen lang gehegten Traum mit dieser Reise verwirklicht.

T-Max Hochleistungskompressor
T-Max Hochleistungskompressor *

Durch die Wüste von Douz zur Silvesterparty

Am Morgen des 31.12.2017 heißt es früh aufstehen, wollen wir doch heute quer durch die Wüste von Douz nach Ksar Ghilane durch den Jebil Nationalpark. Gerüchteweise sollen solche Touren nur noch mit Guides gehen aber wir sind frohen Mutes, und hoffen dass die Guarde Nationale mit dem Sahara Festival beschäftigt ist. Unsere Sorge scheint unberechtigt gewesen zu sein, bzw. haben einfach nur Glück und keine Probleme und fahren kurz nach Verlassen der Stadt schon auf der Piste gegen Süden unserem Ziel einer wunderschönen Oase entgegen.

Die Piste ist anfangs nicht wirklich eine Herausforderung für unser Geländefahrzeug. Wir machen halt bei einem der Cafes in der Wüste. Einige wenige gibt es noch und der Besitzer des Cafe du Parc ist überaus freundlich. Wir bezahlen für 2 Cafe umgerechnet nur 60 Cent. So wie es aussieht sind wir die einzigen Gäste heute. Dann bietet die Landschaft hie und da ein paar kleinere Hügel. Im letzten Drittel der Strecke gibt es dann noch eine ewas anspruchsvollere Dünenpassage, wo wir anfangs einfach zwei Einheimischen in ihren Landcruisern nachfahren. Hierbei lassen wir dummerweise die GPS-Route außer Acht. Ein schwerer Fehler, denn die Einheimischen waren nicht ortskundig und fragen dann final uns nach dem Weg. Nach kurzen Check der Dünenlandschaft entscheiden wir uns lieber die GPS-Route zu suchen und werden bald fündig und meistern die Passage ohne Probleme.

Ankunft in der Oase Ksar Ghilane

Danach bleiben wir vor der Oase Ksar Ghilane noch kurz in der Nähe des Fort Romains stehen um den atemberaubenden Ausblick auf Fort, Dünenlandschaft und Oase zu genießen. Die Ankunft in der Oase ist zunächst etwas verstörend für uns. War dies doch eher nur von ein paar Offroadfreaks oder anderen Reiselustigen Europäern besucht, herrscht ah hier so etwas wie Jahrmarktstimmung mit unzähligen einheimischen Touristen wahrscheinlich aus Tunis. Wir finden nach einiger Suche ein für uns geeigneten Campingplatz, welcher nicht nur Berberzelte oder neumodische Steinbehausungen hat. Der Trouble dauert dann noch bis tief in die Nacht, aber wir schaffen es kurz nach 22Uhr trotzt anzustoßen mit gekühltem Sekt nicht bis ins neue Jahr auszuhalten – wir fallen todmüde ins Bett und schlafen trotz Diskomusik rundum bald ein.

Relaxen wie die Römer im natürlichen Thermalpool

Am 1.1.2018 ist quasi ein Ruhetag geplant. Also beschließen wir die heiße Thermalquelle am Ende des Ortes aufzusuchen. Die Luft ist noch kühl und Nebelschwaden schweben über dem ca. 28°C warmen Wasser. Wir beschließen mit einem Quad zum nahen Fort Romain aufzubrechen. Ohne Guide geht natürlich nichts in Tunesien und so geht es relativ zügig ins nahe Fort Romaine, wo wir die Überreste der Forts besuchen.

Wieder zurück in der Oase genießen wir Cafe und Wlan beim Thermalpool. Das Bild hat sich auch hier gewandelt. Das Männer in den warmen Pool gehen um ein wenig zu planschen ist völlig normal, aber ihre Frauen stehen oder sitzen meist stark verhüllt am Rand des Pools und schauen nur zu. Nach einiger Zeit wagen sich mehr westlich orientierte Frauen in Bikinis ebenfalls hinein. Für uns der Startschuss das wir es ihnen gleich machen. Gut durchnäßt holen wir uns danach noch frischgebackenes Fladenbrot und Mittagessen. Einmal nicht erst um 16 Uhr essen tut auch mal gut. Wir treffen am Campingplatz unseren deutschen Nachbarn in seinem weißem VW Bus und kommen wieder ein wenig ins Plaudern.

Speicherburgen im Süden von Tunsien

Am 2.1.2018 verabschieden wir uns bei unserem mittlerweile alten Bekannten und fahren nach Chenini. Wir nehmen natürlich die Piste welche allerdings teilweise als Baustelle für eine neue Strasse gerade das Fahren nicht unbedingt vereinfacht. Wir besichtigen in gut 2 Stunden dann Chenini und treffen wieder einmal mehr unsere Nachbarn in seinem weißen Bus. „Etwas abenteuerlich“, meinte er nur zur Strecke, aber die einfachen Strassenreifen scheinen es ausgehalten zu haben, und 2WD kann durch geschickte Fahrweise oft reichen.  Er hat ein paar Einheimische nach dem Zustand der Strecke gefragt und die sehen schlechte Wege nicht prinzipiell als unmöglich zum Befahren an. Das kleine Abenteuer hat ihm sichtlich Spass gemacht, und sein breites Grinsen hält sicherlich noch eine Weile an.

Wir sind schon relativ spät dran, und verabschieden uns schnell, denn wir wollen heute noch unterhalb von Tataouine das Ksar Ouled Soltane, eine schöne alte Speicherburg besichtigen. Dabei bleibt es erwartungsgemäß natürlich nicht und so bleiben wir bei einer zweiten ebenfalls noch kurz stehen.

Übernachtung in einer Berberhöhle

Das Licht schwindet und wir wollen heute noch nach Matmata in Richtung Norden fahren. Der Abendverkehr in den größeren Städten und die zahlreichen Fahrzeuge die Überland mit Fernlicht entgegenkommen machen die Fahrt nicht einfacher. Schließlich auf einer Bergstrasse erkennen wir relativ spät einen unbeleuchteten Mofafahrer welcher uns entgegenkommt. Das ging nochmal gut, vor allem für diesen aus. Zeit für die Herberg Suche und wir werden fündig in Toujene, kurz vor Matmata. Wir übernachten in einer traditionellen Höhlenwohnung. Dieser ist überraschend warm in den bereits relativ kalten Abendstunden.

Der lange Weg zurück an die Küste bei Sfax

Am 3.1.2018 besichtigen wir, wie zufällig 2 japanische Touristen auch, die Starwars Location im Hotel Idriss in Matmata. Diese waren ursprünglich traditionelle Berberhöhlenwohnungen. Danach fahren wir weiter in nördlicher Richtung nach Sfax und finden an der Küste bei Ellouza tatsächlich ein Hotel mit Campingmöglichkeit. Der Weg dorthin zieht sich trotz gut ausgebauter Strassen.  Ein paar Deutsche mit ihren Fahrzeugen, 2 Franzosen mit Ihren Offroadtruck und 2 Deutsche mit Motorrädern lassen wirklich den kleinen Ort als Tourismuskeimzelle aufflackern (bitte genau lesen – hat nichts mit Dschihadisten in Tunesien zu tun). Wir zahlen inkl. Benutzung der Duschen ca. 6 Eur. Für 7 Eur hätten wir sogar ein eigenes Zimmer bekommen, aber wir ziehen unseren treuen Reisegefährten vor.

Am Morgen des 4.1.2018 versuchen die Franzosen durch das hohe Eingangstor zu fahren, haben allerdings unverständlicherweise den Luftdruck ihres Trucks immens erhöht und bleiben prompt stecken. Auch die Deutsche Reisegruppe hat schon Verluste hinnehmen müssen, denn ein Fahrzeug kommt nach einem Überschlag und notdürftig reparierter Scheiben etwas schief daher. Den Toyota kannten wir schon seit der Fährhafen in Genua, wo wir ausreichend Zeit hatten die Gegend zu erkunden.

Noch mehr Sehenswürdigkeiten am Weg zurück in Richtung Norden

Wir haben eigentlich auch keine Zeit zum Bummeln und fahren bald nach El Djem weiter. Dort besichtigen wir das sehr gut erhaltene Kolosseum. Weiter geht die Fahrt nach Turbono Majus, ein sehr schönen aber nicht sehr bekannten Ausgrabung. Hier verweilen wir als einzige Besucher am schönen Ort mit zahlreichen Tempeln. Wir folgen dann kurz vor 17 Uhr den Anweisungen des Personals, welche endlich nach Hause gehen will.

Im Abendverkehr von Tunis erreichen wir dann Hamman Lif den Camping Platz La Pinnede. Dieser ist seit unserem letzten Besuch leider noch mehr heruntergekommen. Die WC’s sind mangels Wasser stark verdreckt und von Duschen ist sowieso keine Rede. Wir plaudern dann noch mit 2 Offroadern aus Österreich in ihren Landrover Defender, welche morgen ebenfalls mit der Fähre nach Genua fahren, allerdings nicht mit der tunesischen CTN wie wir sondern mit der italienischen GNV Schiffslinie.

Wieder am Weg zurück nach Europa

Am Morgen des 5.1.2018 genießen wir noch kurz den herrlichen weißen Sandstrand. Dieser ist nicht einmal so verdreckt wie leider so viele andere hier in dem sonst schönen Land Tunesien. Der Weg zu Fähre ist kurz, aber dennoch von starkem Verkehr geprägt. Das Einschiffen geht relativ schnell und unkompliziert. Abfahrt ist dennoch mit 4 Stunden Verspätung. Wir genießen aber die wärmenden Sonnenstrahlen und beobachten die doch zahlreichen Touristen mit ihren meist Offroadfahrzeugen, welche sichtbar nicht alle unbeschadet das Abenteuer Sahara überstanden haben. Beim Abendessen treffen wir ein Tschechisches Paar welches mit ihren Kombi nicht so viel Glück hatte. Zuerst ein Unfall und dann Zahnriemen defekt. Zum Glück gibt es Abschleppdienste die gestrandete Fahrzeuge an Board bringen. Voraussetzung ist allerdings das man es bis zur Fähre erst einmal schafft. Ob es die Abschleppdienste in der Wüste für ca. 3000-5000 EUR noch gibt wissen wir aktuell nicht.

Unterwegs auf mediterranen Gewässer

Das Wetter am 6.1.2018 auf See verändert sich. Mehr Wolken schieben sich am Horizont über Sardinien und Korsika und wir vermissen jetzt schon die warme Wintersonne von Tunesien, die in unseren Breiten leider zu wünschen übrig lässt. Wir können vor Genua das schlechte Wetter in Form von Regen schon von weitem erkennen. Die Fahrt von der Fähre zieht sich, ist aber völlig normal. Endlich auf der Autobahn geht es trotz starken Regen gut voran. Wir fahren gut 400km bis zum Campingplatz Fusina nach Venedig. Mit geplanten Pizzaessen und Bier im Restaurant wird leider heute nichts mehr, da dieses dank Winterpause geschlossen hat. Gut dann wird halt selbst gekocht. Wir bleiben fast bis 1 Uhr früh auf und schlafen dann schnell ein.

Nur noch ein paar hundert Kilometer nach Hause

Am 7.1.2018 geht es nach einem guten Frühstück zurück in Richtung Österreich. Kurz nach der Grenze gönnen wir unserem treuen Reisegefährten ein ganz besonders guten Tropfen feinsten Diesel. Auch wir machen auch mal ordentlich Mittagspause in einem typisch amerikanischen Restaurant. Die restlichen gut 600km fallen insgesamt nicht übermäßig anstrengend aus und wir sind am frühen Abend zurück in Wien. Zumindest körperlich, denn im Geiste sind wir gefühlt immer noch in einem viel zu unterschätzen und leider schlecht besuchten Land – Tunesien!

Unser Technik-Tipp:

Da wir alleine unterwegs waren (wie meist sonst auch) haben für wir unsere Sicherheit und zur Beruhigung für Familie und Freunde ein „Garmin inReach Explorer + Satelliten-Communicator“* die komplette Reise mitprotokollieren lassen. Damit war jeder mittels Zugangscode zur Garmin-Webseite in Echtzeit informiert, wo wir gerade unterwegs waren. Wir oder andere waren somit jederzeit erreichbar und kommunikationsbereit. Die Daten werden über Iridium Satellitensystem mit 100% Abdeckung der Erde ins Internet stellt. Im Notfall könnten wir auch SMS oder E-Mail mit einer internationalen Rettungsstelle Hilfe organisieren (SOS-Funktion).

Garmin inReach Explorer+
Garmin inReach Explorer+ *

Hinweis:
Sprache bzw. telefonieren im klassischen Sinn ist hiermit nicht möglich. Die 2 Wege Kommunikation per SMS oder e-Mail fanden wir aber besser als nur die GPS senden (auch mit SOS) und günstiger als Satellitentelefone mit teuren Sprachminuten. Bei all solchen Systemen ist eine Grundgebühr und Aktivierung notwendig. Wir zahlen z.B. eine jährliche Grundgebühr  + jährliche Rettungsgebühr + wöchentliche Gebühr je nach Bedarf (es gibt aber auch täglich, monatlich, jährlich, etc.). Bei Fragen benützt einfach unser Kontaktformular. Wir helfen euch gerne weiter.

Unsere Route (grob):

Tunesien Route 2017 grob
Tunesien Route 2017 grob

Die Route wird auch detailliert unseren Patreons (ab 20$) verfügbar sein.

Hinweis:
Eine neue Youtube-Staffel von unserem Trip nach Tunesien findet ihr hier. Wer abonniert – bleibt informiert!

Unser Fazit:

Die Sicherheitsbedenken in Tunsien gelten eher dem südländischen Autofahrerstil. Das Land braucht den Tourismus und viele bleiben wegen einseitiger Medienberichterstattung leider fern. Schade den soviel freundliche Menschen findet man Europa immer weniger.

Eure Kurzzeitnomaden

Die mit „*“ gekennzeichneten Links leiten auf ein Shop-Homepage wie z.B. Amazon.de um. Wenn Du etwas kauft bleibt der Preis für Dich gleich aber wir bekommen eine kleine Provision.